Beschreibung

Sinnvolle Nutzung

Mit der Errichtung des Pfarreienverbundes „Erlanger Mitte“ – bestehend aus den drei Kirchengemeinden „St. Sebald“, „St. Bonifaz“ und „Herz Jesu“ – wurde die Seelsorge dieser Gemeinden neu organisiert. Das nun nicht mehr benötigte Pfarrhaus in „St. Sebald“ ist durch einen Neubau ersetzt , dessen Nutzung zur Gemeinde passt. Hier findet sich der christliche Gedanke der Gemeinschaft wieder.

Heimat in vielfältiger Weise

Heimat, das ist ein Begriff, den bisher schon viele mit der Gemeinde „St. Sebald“ verbinden. Sei es, weil sie nach dem Zweiten Weltkrieg nach Erlangen gekommen sind, die Firma Siemens sie hierher gezogen hat oder aus anderen Gründen. Die damals neu entstandene Sebaldussiedlung bot Kindern und Erwachsenen Raum zum Sein. Die katholische Pfarrei „St. Sebald“, 1967 offiziell gegründet, wurde sehr schnell ihr geistliches Zentrum. Die Gemeinde selbst ist Heimat in verschiedener Weise:

Eine Kindertagesstätte mit einem dreigruppigen Kindergarten und der Betreuung von Schulkindern aus der nahen Grundschule, ein Jugendclub mit offener Jugendarbeit, ein Gemeindezentrum mit Räumen für Gruppenarbeit, Besprechung und Feiern. Der Kirchenbau ermöglicht Menschen auch eine geistige Heimat in den unterschiedlichen Gottesdienstformen.

Senioren im Blickpunkt

Diese bestehende Struktur ist nun durch eine Wohnanlage ergänzt, die besonders auf die Bedürfnisse der älteren Generation und von Menschen mit körperlichen Einschränkungen Rücksicht nimmt. Die geeignete Bauweise erleichtert das tägliche Leben und macht es möglich, ein Leben lang hier Heimat zu finden.

Miteinander von Jung und Alt

Räume im Gemeindezentrum bieten Gelegenheit, in Kontakt und ins Gespräch zu kommen. Alt und Jung können ihre jeweiligen Fähigkeiten und Interessen einbringen, damit aus dem Ganzen ein Miteinander wird. Mehrere Generationen unter einem Dach!

Geplant ist

  • ein zweiflügeliger Bau
  • 17 Mietwohnungen mit zwei oder drei Zimmer
  • (50 bis 70 m²)
  • ein Stützpunkt der Caritas

Gegenseitige Bereicherung

Veranstaltungen können gemeinsam geplant und selbstverständlich gegenseitig besucht werden. Darüber hinaus sieht das Konzept auch eine Nutzung der Gemeinderäume für eigene Aktivitäten vor („Hauscafé). Für die Gemeinde ist es eine Herausforderung, diese seniorengerechte Wohnanlage ins Gemeindeleben zu integrieren, aber auch Hoffnung zugleich, Bereicherung und vielleicht sogar Entlastung durch ein Engagement der Mieter/ innen zu erfahren. – Ein gemeinsamer neuer Weg für die Gemeinde und für die Mieter/innen.

Baudaten in Kürze

  • Anzahl Wohnungen: 17
  • Größe der Wohnen: 50 - 65 m2
  • Fertiggestellt: 1. Quartal 2009
  • Finanzierung: frei
  • Bauart: Neubau

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Hausbewohnertreffen 2012 115 KB