Interne Vernetzung, Übergänge und Kooperationen

Erlebnispädagogische Einheiten

Vollbild

Interne Vernetzung

Innerhalb des Kinder- und Jugendhauses Stapf findet eine rege Zusammenarbeit mit anderen Einrichtungen des Hauses statt:

  • Informations- und Materialaustausch mit den anderen Kindertageseinrichtungen (Montessori Kindergarten, Integrative Kindertagesstätte, Hort, Heilpädagogische Tagesstätte),
  • gegenseitige Einladungen zu Elternabenden bzw. zu besonderen Veranstaltungen.
  • Zusammenarbeit mit den Heilpädagogischen Wohngruppen, wenn z. B. Heimkinder unser Familienzentrum besuchen
  • Gemeinsames Arbeiten der Bereichsleiter/innen im regelmäßig stattfindenden Qualitätszirkel
  • gemeinsame Fortbildungen

Erziehungsberatung im Stapf

Das Stapf arbeitet mit der Erziehungsberatungsstelle des Caritasverbandes Nürnberg zusammen. Wenn Sie Fragen zum Thema Erziehung haben und einen Termin zur Beratung möchten, sprechen Sie uns an oder rufen Sie uns unter der. 0911-657410 an, wir organisieren das für Sie.

E-mail: kinder-jugendhaus-stapf@caritas-nuernberg.de

Ergotherapie-Praxis

Im Stapf gibt es eine Ergotherapie-Praxis. Die Räume dieser Praxis befinden sich gleich beim Eingang im sog. „Turm“ im Stapf. Wenn jemand in Ihrer Familie ergotherapeutische Förderung braucht, kann er sich gerne dort erkundigen.,Tel. Nr. 0911 / 65741790.

E-mail: ErgoimStapf@aol.com

Wenn Sie möchten, stellen wir auch den ersten Kontakt für Sie her.

Jugendmigrationsdienst

Im Stapf befindet sich auch der Jugendmigrationsdienst des Caritasverbandes, der Beratung und Hilfe für junge Migranten/innen (Kinder, Jugendliche und junge Erwachsene) von 12 bis 26 Jahren in allen Fragen zu Schule, Ausbildung, Beruf und zum Leben in Deutschland anbietet und somit deren Integration in die Gesellschaft fördert. Unter der Tel. Nr. 0911-65741-760 steht Ihnen der Leiter, Herr Michael Ruß, zur Verfügung

E-mail: jugendmigrationsdienst@caritas-nuernberg.de

 

Übergänge

Übergang vom Elternhaus in den Kindergarten oder die Krippe des Familienzentrums

Beim Übergang von der Familie in den Kindergarten oder die Krippe des Familienzentrums orientieren wir uns an der modernen Bildungsforschung. In Anlehnung an das sogenannte „Berliner Eingewöhnungsmodell“ erfolgt dieser schrittweise Prozess Eltern-begleitet und Kind-orientiert. Die Eltern oder andere vertraute Bezugspersonen begleiten das Kind solange in die Einrichtung, bis es der Bezugserzieher/in gelungen ist, eine tragfähige Beziehung zum Kind zu entwickeln. Dies ist die wichtigste Aufgabe der Erzieher/in, denn diese sichere Beziehung wird zur Basis für alles Weitere. Entscheidend ist, dass das Kind die Übergangsphase entsprechend seinen Ressourcen, seinen bisherigen Erfahrungen und seinem Temperament in seinem individuellen Tempo bewältigen kann.

Jedes Kind soll Vertrauen zu den Erziehern/innen entwickeln und sein Vertrauen zu den Eltern behalten.

Übergang von der Krippe in den Kindergarten

Um den Kindern den Übergang von der Krippe zum Kindergarten zu erleichtern ist es uns wichtig, frühzeitig einen Kontakt von den Krippenkindern zu den Kindern und Mitarbeiterinnen im Kindergarten aufzubauen.

Die Räume des Familienzentrums werden zum Teil von Kindergarten und Krippe gemeinsam genutzt und sind somit den Krippenkindern bereits bekannt. Einige der Krippen- und Kindergartenkinder treffen sich z. B. jeden Tag am Morgen im gemeinsamen Ankunftsraum des Familienzentrums.Es gibt auch gemeinsame Ausflüge, Spaziergänge und Spielplatzbesuche.  Im letzten Vierteljahr vor dem Wechsel in den Kindergarten nimmt das Kindergartenpersonal immer mehr Kontakt zu den Krippenkindern auf und diese verbringen mehr Zeit im Kindergarten. In diesen Prozess werden alle beteiligten Personen, die Kinder und Eltern sowie das Krippen- und Kindergartenpersonal eingebunden.

Übergang von der Kindertagesstätte in den Hort

Besucht das Kind im Anschluss an den Kindergarten im Familienzentrum den Hort im Stapf, findet in Absprache mit dem Hort dort ein Schnuppertag statt. Außerdem ergeben sich beim Spielen im Außengelände Kontakte der Kindergartenkinder mit den Schulkindern.

 

Kooperationen

Um den Eltern und Kindern in ihrer jeweiligen Lebenssituation eine adäquate Unterstützung zu bieten, hat das Familienzentrum Kontakt bzw. arbeitet mit einer Vielzahl von Institutionen zusammen. Dazu gehören u. a. verschiedene Frühförderstellen, die Schule, das Gesundheitsamt, Sozialamt und Jugendamt. Als „Familienzentrum“ im Stadtteil sind wir dabei, diese Zusammenarbeit stetig weiterzuentwickeln und auszubauen.

Kooperationspartner für uns sind z. B.

  • Stadtteilarbeitskreis „STARK“, Beteiligung bei Stadtteil-Aktionen, z. B. dem Nachbarschaftsfest
  • Enge Kooperation mit den Schulen, anderen Kindertageseinrichtungen und Institutionen im Stadtteil
  • Gesundheitsamt, Jugendärztlicher Dienst, Jugendzahnärztlicher Dienst, Kinderärzte/innen, Logopäden/ Ergotherapeuten
  • Jugendamt und Allgemeiner Sozialdienst ASD
  • Zentrum aktiver Bürger „ZAB“, Ehrenamtliche sind am Alltag beteiligt z. B. als Vorleser/in, bei der Durchführung von Experimenten mit Kindern oder beim Kochen mit Kindern
  • Ausbildungsstätten: Fachakademien, Fachhochschulen, Kinderpflegeschulen
  • Fortbildungsveranstaltern, z. B. Caritas – Kindergartenreferat

Projekte in Kooperation

Formen der Zusammenarbeit und des Austausch mit den anderen Kindertageseinrichtungen aus dem Stadtteil sind z. B. gegenseitige Einladungen zu Elternabenden, um interessierten Eltern ein breiteres Angebot zu bieten, Besprechung und Koordination organisatorischer Abläufe, z.B. Anmeldeabläufe und –fristen.

Zusammenarbeit mit den Schulen 

Die Zusammenarbeit mit der Grundschule in St. Leonhard ist sehr eng und intensiv. Um den Übergang vom Kindergarten des Familienzentrums in die Schule zu erleichtern, arbeiten wir mit den Grundschulen aus dem Schulsprengel eng zusammen. Die Kinder lernen einige Lehrer/innen beim D240 Kurs bereits im Vorjahr kennen und es finden gemeinsame Aktionen mit der Schule statt. Im letzten Kindergartenjahr besuchen die Kinder vor den Sommerferien die Schule und nehmen an einem „Schnupperunterricht“ teil. So lernen sie das Gebäude, ein Klassenzimmer und die Strukturen des Unterrichtes kennen.

Bis zum Schuleintritt sollen die Kinder vielfältige Erfahrungen sammeln und Kompetenzen erwerben, auf die sie zurückgreifen können. So sind die Chancen hoch, dass sie dem neuen Lebensabschnitt mit Stolz, Zuversicht und Gelassenheit entgegen sehen.

Eltern, Familienzentrum und Schule tragen miteinander die Verantwortung für den Übergang in die Schule, gestalten diesen für die Kinder gemeinsam und schaffen somit die Voraussetzung für einen optimalen Schuleintritt. Selbstverständlich findet im letzten Kindergartenjahr ein Entwicklungsgespräch über die Schulreife des Kindes mit den Eltern statt.

Mit der Dunant-Schule, der Ossietzky-Schule und der Amberger Schule besteht punktueller Kontakt.

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