Kooperation und Vernetzung
Ehrenamtliche engagieren sich als „Vorleserinnen“. Einmal wöchentlich wird für jede Gruppe die Puppenecke zum Vorlesezimmer. Nach der Devise „Hereinkommen, Eintauchen in die Welt der Bücher“ wird den Kindern in Kleingruppen von den ehrenamtlichen Damen des ZAB einen Vormittag lang vorgelesen und so die Sprachkompetenz gefördert.
Interne Vernetzung
Innerhalb des Kinder- und Jugendhauses Stapf findet eine rege Zusammenarbeit mit anderen Einrichtungen des Hauses statt:
- Informations- und Materialaustausch mit den anderen Kindertageseinrichtungen (Stadtteil-Kindergarten, Integrativer Montessori-Kindergarten, Hort, Heilpädagogische Tagesstätte ),
- gegenseitige Einladungen zu Elternabenden bzw. zu besonderen Veranstaltungen.
- Zusammenarbeit mit dem Fachdienst
- Zusammenarbeit mit den Heilpädagogischen Wohngruppen, wenn z. B. Heimkinder unsere Kindertagesstätte besuchen
- Gemeinsames Arbeiten der Bereichsleiter/innen im regelmäßig stattfindenden Qualitätszirkel
- gemeinsame Fortbildungen
- Familienstützpunkt.
Wir sind auf dem Weg, die Kita im Verbund mit den anderen Bereichen im Stapf weiterzuentwickeln in Richtung eines Familienzentrums.
So beteiligen wir uns am Projekt „Kindertageseinrichtungen als Orte für Familien“ in Nürnberg, ebenso wie seit 2006 an dem Modellprojekt des Erzbistums und des Caritasverbandes der Erzdiözese Bamberg „katholische Kindertagesstätten auf dem Weg zum Familienstützpunkt. Ziel dieses Projektes ist es, unsere bisherigen Angebote im Sinne einer Vernetzung mit anderen sozialen Einrichtungen auszubauen und Familien bei der Bewältigung ihres Alltags zu unterstützen.
Im Rahmen des Projektes finden z. B. unterstützende Angebote wie Elterntraining und Deutschkurse für Eltern statt. Außerdem wird ein Programmheft mit Veranstaltungen für Eltern herausgegeben.
Externe Vernetzung
Um den Eltern und Kindern in Ihrer jeweiligen Lebenssituation die adäquate Unterstützung zu bieten, arbeitet die Kindertagesstätte mit verschiedenen Institutionen zusammen.
Eine besondere Rolle spielen hierbei:
- Erziehungsberatungsstellen
- Allgemeiner Sozialdienst / Familienhilfe
- Frühförderstellen, Gesundheitsamt
- heilpädagogischer Dienst.
- Ergotherapie / Logopädie
Diese Kontakte bieten den Mitarbeitern/innen in schwierigen Einzelfällen Hilfsstellung und Unterstützung für ihr eigenes pädagogisches Handeln. Darüber hinaus werden bei Bedarf Kontakte zwischen den Eltern und den entsprechenden Stellen hergestellt.
Direkt vor Ort im Kinder- und Jugendhaus Stapf besteht die Möglichkeit die Angebote einer Ergotherapiepraxis, sowie einer Logopädin in Anspruch zu nehmen. Den Kindern und Familien werden somit weitere Wege erspart
Bezüglich der Förderkinder spielen verschiedene Ämter eine wichtige Rolle. Das Gesundheitsamt erstellt die Gutachten für die Kinder, für die Eingliederungshilfe infrage kommt und stellt den Kontakt zu unserer Einrichtung her. Der Bezirk bearbeitet die Anträge der Eltern auf Eingliederungshilfe nach §39 BSHG. Mit all diesen und weiteren Ämtern erfolgt eine regelmäßige konstruktive Zusammenarbeit.
Die Zusammenarbeit der Kindertagesstätte mit der Schule soll den Kindern den Übergang in die Schule erleichtern. Zusammenarbeit findet statt in Form von Arbeitskreisen, Informationsgesprächen und gegenseitigen Besuchen der Kindergarten- und Schulkinder. Aufgrund der jahrelangen Zusammenarbeit besteht ein intensiver und guter Kontakt zu den Schulen im Schulsprengel.



