Schülerpaten

Schülerpaten

SchülerpatInnen – Wegbegleiter in ein selbst bestimmtes Leben

Durch die persönliche Unterstützung durch berufs- und lebenserfahrene PatInnen werden MittelschülerInnen in der 8. und 9. Klasse beim Übergang von der Schule in den Beruf begleitet. Das Schülerpatenprojekt bietet daher ein interessantes Engagementfeld für alle, die sich individuell und selbstbestimmt engagieren möchten.

Beteiligte Schulen

Heidelsteigschule Bamberg

Erlöserschule Bamberg

Warum das Projekt?

Vielen Jugendlichen fällt es schwer, die Weichen für einen erfolgreichen Start ins Berufsleben eigenverantwortlich und selbständig zu stellen. Sie haben noch keine konkreten Vorstellungen, welche Möglichkeiten sich bieten und welche Kompetenzen für eine Bewerbung unerlässlich sind. Zudem haben sie Schwierigkeiten, die in der Schule erworbenen Kenntnisse auf ihre Berufsorientierung und Ausbildungsstellensuche anzuwenden. Die Folgen sind:

Ziele der Schülerpatenschaften

Das Projektziel unterstützt Jugendliche an Mittelschulen, die absehbar Schwierigkeiten beim Übergang in das Berufsleben haben werden. Durch berufs- und lebenserfahrene PatInnen werden sie in der 8. und 9. Klasse in der Schule und beim Übergang in den Beruf mit Rat und Tat begleitet. Die PatInnen sind mit ihrem Lebensweg und ihrem Lebensumfeld wichtiges Vorbild für die Jugendlichen und unterstützen sie in der Persönlichkeitsentwicklung, bei schulischen Belangen und in der Entwicklung einer realistischen beruflichen Perspektive.

Aufgaben der SchülerpatInnen

Für Übernahme einer Patenschaft ist keine pädagogische Vorbildung erforderlich. Allerdings werden ein selbstbewusster Umgang mit jungen Menschen sowie Offenheit und Verständnis für die Lage der Jugendlichen erwartet. Die SchülerpatInnen sollten sich etwa 2 Stunden in der Woche Zeit nehmen für Gespräche, Austausch, Nachhilfe und gemeinsame Unternehmungen.

"Ich bin der Überzeugung, dass die Jugendlichen an der Mittelschule das positive Vorbild der Paten gut gebrauchen können. Der Einsatz, den die Paten zeigen, ist häufig mehr gezielte Zuwendung, als die Kinder im Alltag sonst erfahren.“ (Klassenlehrerin Heidelsteigschule)

Beginn einer Patenschaft

Interessierte SchülerInnen und PatInnen lernen sich bei einem Speed dating kennen, das die CariThek organisiert. Idealerweise finden sich „Paare“, bei denen die bei denen die Erwartungen und Angebote zusammenpassen und „die Chemie“ stimmt. Dann tauschen die beiden „Partner“ ihre Kontaktdaten aus und verabreden ein erstes Treffen.

SchülerpatIn werden

Sie möchten als Schülerpate/-patin Ihren reichen Erfahrungsschatz an die Jugend weitergeben?

Dann wenden Sie sich bitte an die Projektkoordinatorin Marion Hartmann:

•0951 / 8604 – 140

carithek@caritas-bamberg.de.

"Die Paten stehen voll im Leben und können deshalb die Jugendlichen als Hilfesteller und als Vorbild besonders gut begleiten.“ (Jugendsozialarbeit an Schulen; Benji Schmitt)

Erfolge der Schülerpatenschaften

•Steigerung des Selbstwertgefühls und der Offenheit der Jugendlichen

•Verbesserung der schulischen Leistungen und Leistungsmotivation

•erfolgreiches Praktikumsmanagement

•Verbesserung der Berufsorientierung und Lebensplanung

"Ich konnte meinem Patenkind Spaß an Leistung vermitteln und wie wichtig gute Noten, Praktika etc. sind und es freute mich natürlich sehr, wenn Denny nach unseren Nachhilfe- und Lerneinheiten eine gute Note oder Bewertung erzielte.“ (Pate an der Heidelsteigschule)

Leistungen der CariThek

•Unterstützung und Beratung

•Austauschtreffen

•Versicherungsschutz

 

Erwartungen an die SchülerpatInnen

•Engagementbereitschaft (ca. 2 Stunden pro Woche)

•Verschwiegenheit

•Vorlage eines erweiterten Führungszeugnisses

 

Projektfinanzierung

Das Projekt startete 2008 und wurde bis Juni 2010 aus Mitteln des Arbeitsmarktfonds des Beschäftigungspaktes Bayern, Offensive Zukunft Bayern gefördert und ist seitdem auf Spenden angewiesen.

Eine Fortführung des erfolgreichen Projekts über den Förderungszeitraum hinaus ist nur dank großzügiger Spenden von Sponsoren möglich.

 

Wir danken daher im Besonderen für die freundliche Förderung:

•durch den Deutschen Bürgerpreis 2011

•der PSD Bank für eine Spende in Höhe von 5000 Euro im September 2010

•den Stadwerken Bamberg - für die Zuwendungen im Rahmen ihrer Spendenfibel 2010

•den zahlreichen anonymen Spendern am Fünferlessteg im Dezember 2009

Sie möchten mit einer finanziellen Zuwendung die Fortführung des Projektes unterstützen?

Dann wenden Sie sich bitte an die Projektkoordinatorin Marion Hartmann:

•0951 / 8604 – 140

•carithek@caritas-bamberg.de.

Wir stellen Ihnen gerne eine Spendenquittung aus.

Schirmherrschaft

Schirmherr des Projekts ist Monsignore Edgar Hagel, Oberstudiendirektor i.R.