Wohnen

Blick in ein Zimmer

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Das Seniorenzentrum St. Josef, zu dem auch eine Tagespflege-Einrichtung gehört, verwirklicht erstmals in einem Alten- und Pflegeheim des Caritasverbandes für die Erzdiözese Bamberg e.V. das Konzept der Hausgemeinschaft.

Entsprechend diesem Konzept leben die Bewohnerinnen und Bewohner in Hausgemeinschaft von jeweils zehn Personen. Jeder Bewohner hat ein eigenes Zimmer mit Diele und Bad (Waschbecken, Duschbad, WC). Das kombinierte Wohn-Schlafzimmer kann der Bewohner teilweise mit eigenen Möbeln ausstatten.

Die zehn Appartements gruppieren sich um einen Wohnbereich für gemeinsame Aktivitäten. Zu diesem Bereich gehört auch eine Wohnküche, denn die Mahlzeiten werden in der Hausgemeinschaft zubereitet. Wer von den Bewohnern dies möchte, kann sich daran beteiligen. Auch andere alltägliche Verrichtungen bleiben den Bewohnern überlassen, sofern sie dazu in der Lage sind. Die Erfordernisse der Pflege ordnen sich den Bedürfnissen der Hausbewohner unter. Präsenz-Mitarbeiter sind als Bezugspersonen tagsüber in den Hausgemeinschaften anwesend. Sie begleiten und unterstützen die Bewohner bei Ihren Tätigkeiten. Sie sind für die Essenszubereitung und die Wäsche sowie die pflegerische Hilfen zuständig; sie werden – auch in der Nacht - unterstützt von Pflegefachkräften. Dieses Konzept soll den Bewohnern ermöglichen, den Alltag, den sie von zu Hause gewohnt sind, weitgehend fortzuführen.

Im Neubau des Caritas-Seniorenzentrum St. Josef sind fünf solcher Hausgemeinschaften mit insgesamt 50 Wohn-Pflegeplätzen entstanden. Eine der Hausgemeinschaften ist als beschützende Abteilung für an Demenz erkrankte Bewohner eingerichtet. Für Kurzzeitpflege sind vier Plätze in die Gruppen eingestreut. Neben Pflegebädern in allen Stockwerken und einem Personenaufzug stehen im Erdgeschoß des Hauses die Kapelle, die Platz für 50 Besucher bietet, das Foyer und eine Cafeteria zur Verfügung. Im dritten Stock des Hauses haben die Ordensschwestern, die das Haus leiten, ihre Klausur mit zehn Zimmern.