Antrittsrede von Weihbischof Gössl als Diözesan-Caritasvorsitzender

Weihbischof Herwig Gössl im Bistumshaus bei seiner Antrittsrede als 1. Vorsitzender des Diözesan-Caritasverbandes

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„Wenn jemand die Unterkunft für Asylbewerber anzündet, zündet er wirklich und wahrhaftig den Stall von Bethlehem an, die Notunterkunft Gottes in dieser Welt bei seiner Menschwerdung.“ Mit diesen Worten brachte Weihbischof Herwig Gössl seine Empörung über den Brandanschlag in Vorra zum Ausdruck. Wer „Menschen, die häufig ohne Hab und Gut aus ihren Häusern verjagt wurden, die monatelang obdachlos durch die halbe Welt irrten, deren Familien manchmal bestialisch ermordet worden waren oder im Mittelmeer ertrunken sind, Menschen, die höchst traumatisiert hier ankamen und nun endlich meinten, dass sie hier in Sicherheit sind,“ so etwas antue, begehe ein Verbrechen nicht nur gegen Menschen, sondern auch gegen Gott. Denn Gott binde sich in seiner Menschwerdung ganz an den Menschen, ganz besonders an den Menschen in Not. Er identifiziere sich mit den Armen und Drangsalierten auch unserer Zeit, „und wer ihre Not nicht sieht oder sogar vergrößert, versündigt sich gegen Gott.“

Gössl sagte dies in seiner offiziellen Antrittsrede als 1. Vorsitzender des Caritasverbandes für die Erzdiözese Bamberg. Dieses Amt hat der Bamberger Weihbischof zum 1. September übernommen. Am 16. Dezember fand im Bistumshaus in Bamberg die Verabschiedung seines Vorgängers, Monsignore Edgar Hagel, und Gössl Einführung statt.


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Ansprache von Weihbischof H. Gössl bei seiner Einführung als Diözesan-Caritasvorsitzender 89 KB