Gütezeichen für Wohlfahrtsmarken

Das neue Gütezeichen für Wohlfahrtsmarken

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Zeichen setzen für gute Taten: Beginnend mit den Weihnachtsmarken 2008, haben die Sondermarken, die seit Jahrzehnten gemeinnützige Projekte fördern, ein „Gütezeichen“ erhalten.

Mit der Einführung eines Gütezeichens will das Bundesministerium der Finanzen als Herausgeber der deutschen Sondermarken erstens ein Zeichen setzen für das Ehrenamt in unserem Land und zweitens auf den guten Zweck der Cent-Spende beim Briefmarkenkauf hinweisen. Mit diesem Gütezeichen wird noch deutlicher, dass der Erwerb dieser Sondermarken mit einem „Plus“ von wenigen Cent eine ganz persönliche gute Tat mit großer Wirkung ist. Wie in der Vergangenheit auch, werden die Cent-Erlöse in der Summe zahlreiche gemeinnützige Projekte unterstützen. Dabei geht es um eine Größenordnung von rund 18 Mio. EUR pro Jahr. Dieser Betrag soll auch mit Hilfe des Gütezeichens spürbar gesteigert werden.

In naher Zukunft soll transparenter als bisher werden, welche Projekte konkret mit welchen Erlössummen gefördert werden. Daher ist beabsichtigt, dass der Empfänger einer Zuwendung aus dem Briefmarkenerlös das Zeichen in Verbindung mit Informationen über das geförderte Projekt verwendet. Denn: Wer weiß, wofür genau seine Spende verwandt wird, ist eher bereit, den Zuschlag zu bezahlen. Das Gütezeichen selbst setzt ein wichtiges Zeichen: dafür, dass jeder Cent gut angelegt ist und direkt bei den Menschen ankommt, die auf die Solidarität unserer Gesellschaft angewiesen sind.

Das Signet wurde von Prof. Schmitz aus Wuppertal entworfen. Das zeichen selbst ist ein aus fünf Punkten gebildetes "Plus". Auf den Marken erscheint es zwischen dem Portowert und dem Zuschlag.

Das komplette Gütezeichen wird auf dem Zehnerbogenrand aller Wohlfahrsmarken abgebildet. Hier wird die Botschaft, wofür das Plus steht (Gutes tun.) und womit es erreicht werden kann (Mit Briefmarken helfen.), auch textlich vermittelt.

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