Sieben Referendare des Dientzenhofer-Gymnasiums erhalten die Missio Canonica
Weihbischof Werner Radspieler übergibt die kirchliche Erlaubnis Religionsunterricht zu erteilen
Weihbischof Werner Radspieler und der Leiter der Hauptabteilung Schule und Religionsunterricht, Hans-Dieter Franke mit den neuen Religionslehrern und ihren Ausbildern.
Die Aufgabe den Kindern und Jugendlichen den Glauben im Religionsunterricht zu vermitteln sei schwieriger geworden, sagte Weihbischof Werner Radspieler in seiner Predigt. Aber auch heute noch seien die Menschen auf der Suche nach Erlösung. „Die Sehnsucht nach Gott ist immer noch aktuell“, sagte Weihbischof Radspieler.
Er ermunterte die nun fertig ausgebildeten Religionslehrer sich in die Lebenssituationen der Schülerinnen und Schüler hinein zu versetzen und über manches auch hinwegzusehen. „Coolness ist keine Sünde“, sagte Weihbischof Radspieler. Die Schüler von heute brauchen Lehrer, von denen sie verstanden werden. Dies bedeute aber nicht gleichzeitig, dass man alles wisse müsse.
„Vielleicht gelingt Ihnen Schülern mit auf den Weg zu geben, was Glaube ist, was Liebe ist, was Beten ist. Dann wäre schon sehr viel erreicht“, sagte Weihbischof Radspieler. Es gehe nicht darum, Dinge zu tun, was Ihre Fähigkeit übersteigt. „Tun Sie, was Sie können“, ermunterte der Weihbischof die neu ausgesendeten Religionslehrer.
Datum: 15.02.2012
Autor: Christoph Gahlau
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