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Tabuthema Suizid
Die Situation der Angehörigen nach einem Suizid

Suizid ist ein Schicksalsschlag, auf den niemand vorbereitet ist und der ein gesellschaftliches Tabu darstellt, über das „man“ nicht spricht. Der Suizid eines Angehörigen verändert das Leben der Hinterbliebenen in gravierender Weise, wobei der Schmerz des Verlustes stets mit der Frage nach dem Warum einhergeht. Die Art des Todes hat einen wesentlichen Einfluss auf die Trauer. Schuldgefühle, Wut und Scham kommen zur „normalen“ Trauer in verstärktem Maße noch hinzu und es drängen sich Fragen und Empfindungen auf, die bei anderen Todesarten gar nicht oder nur in abgeschwächter Form vorhanden sind.

Inhalte:

  • Definition und Ursachen des Freitodes
  • Suizid in den unterschiedlichen Weltanschauungen
  • Anzeichen eines möglichen Suizids
  • Das Trauma und die Situation der Hinterbliebenen
  • Hilfen für Trauernde nach Suizid

Ziele
Das Seminar will Anregungen geben, wie Trauernde nach einem Suizid ein wenig besser verstanden und begleitet werden können.

Zielgruppen
Mitarbeiter/Innen aus psychosozialen und medizinischen Berufen, Trauerbegleiter/Innen und alle Interessierten

Termin:
Dienstag, 28.02.2012

Anmeldung:
bis 13. Februar 2012

Kursgebühr:
19.–€

Leitung:
Elisabeth Nüßlein, Dipl. Sozialpädagogin (FH), ausgebildete Trauerbegleiterin

Kontakt / Anmeldung:
Hospiz-Akademie Bamberg gGmbH
Lobenhoffer Straße 10
96049 Bamberg
Telefon: 0951 / 955 7 22; Fax: 0951 / 955 07 25
www.hospiz-akademie.de

Datum: 11.01.2012
Erwachsenenpastoral - Fachbereich Ehe und Familie
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