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Praxisbegleitung und Fortbildung

Fortbildungsangebot 2011

Wie Jugendliche trauern ...
Wahrnehmungen, Einsichten, Perspektiven

Diese Veranstaltung richtet sich an Selbsthilfegruppenleitungen “Verwaiste Eltern”, Trauerbegleiter/-innen und Mitarbeiter/-innen in Pastoral, Bildung und helfenden Berufen. Schwerpunkt sind Praxisbegleitung und Fortbildung.

Jugendliche trauern anders als Erwachsene. Ihre Trauer drücken sie nicht immer so aus, wie die Erwachsenenwelt es erwartet. Weinen oder ein trauriges Gesicht müssen nicht sein. Manche Jugendliche hören laute Musik oder geben sich allgemein exzessiv. Oder sie verweilen regelmäßig an bestimmten Orten und pflegen ihre ganz eigenen Rituale. Andere ziehen sich zurück, kapseln sich ab oder aber tun so, als sei nichts geschehen.

Eltern und Bezugspersonen können es hier schwer haben. Sie sind irritiert und besorgt und suchen Rat und Unterstützung.
Wie mit dem/der trauernden Jugendlichen umgehen?
Wie ihn/sie verstehen?
Wie helfen?

An diesem Punkt setzt die Fortbildung an. Sie eröffnet Zugänge zum Trauern von Jugendlichen, thematisiert Reaktionsmuster der Erwachsenenwelt und zeigt jeweils Hilfsperspektiven auf.

Mit Tobias Rilling konnte ein Referent gewonnen werden, der über jahrelange Erfahrung verfügt. Herr Rilling ist Initiator und Leiter von Lacrima - Zentrum für trauernde Kinder und Jugendliche in München.

Zielgruppe des Seminars sind Leiter/innen von Selbsthilfegruppen „Verwaiste Eltern“, Trauerbegleiter/innen und alle, die in der Trauerhilfe tätig sind.

Termin:
Freitag, 11. November, 18.00 Uhr, bis Sonntag, 13. November, 14.00 Uhr

Ort:
Bistumshaus St. Otto, Bamberg

Leitung:
Tobias Rilling, Leiter von Lacrima, Zentrum für trauernde Kinder und Jugendliche, München
Wolfgang Eichler, Ordinariat Bamberg / Fachbereich Ehe und Familie

Gebühr:
90,00 Euro (incl. Übernachtung und Verpflegung) innerhalb der Erzdiözese
115, 00 Euro (incl. Übernachtung und Verpflegung) außerhalb der Erzdiözese

Anmeldung sollen bis spätestens Freitag, 23. September 2011 schriftlich, per Post, Fax oder E-Mail erfolgen an:
Erzbischöfliches Ordinariat Bamberg, Fachbereich Ehe und Familie
Jakobsplatz 9, 96049 Bamberg
Tel: 0951 / 502-626; Fax: 0951 / 502-584
eMail: wolfgang.eichler@erzbistum-bamberg.de
           familie@erzbistum-bamberg.de
Home: www.trauerbegleitung.erzbistum-bamberg.de

 

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Donnerstag, 09.02.2012, 19:00 Uhr - 21:00 Uhr
Wenn alles trostlos wird - Vom Trost in der Hospizarbeit
Vortrag - In Zusammenarbeit mit der Kath. Akademie Domschule Würzburg –
Schwerkranke, Sterbende und ihre Angehörigen erleben ihre Lage oft als trostlos. Heilung ist nicht in Sicht, das Sterben droht, belastende Symptome kommen dazu. Manche Freunde und Bekannte ziehen sich zurück. Was tröstet und stärkt diese Menschen? Die üblichen Trostsprüche erreichen oft das Gegenteil und lassen die Betroffenen ungetröstet zurück. Was bleibt ist die Sehnsucht danach, getröstet zu sein. Doch wie geht das? Der Vortrag beschreibt die Situation der Betroffenen, geht der Frage nach, was Trost eigentlich ist und sucht nach Wegen erfolgreich Trost zu spenden.
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Donnerstag, 01.03.2012, 19:00 Uhr - 21:00 Uhr
Musik für den Ernstfall – Tod und Sterben in der Popmusik
Vortrag - In Zusammenarbeit mit der Kath. Akademie Domschule Würzburg
Der Tod spielt zu allen Zeiten eine wichtige Rolle in den Künsten und auch in der gegenwärtigen Popmusik. Offenbar ist die Musik für die emotionale Auseinandersetzung mit dem Sterben besonders geeignet.
 
An ausgewählten Beispielen wird dargestellt, wie junge Menschen „ihre“ Musik und Internet-Medien wie YouTube für die Trauerarbeit nutzen. Pop-Songs können uns als Fenster dienen, um Einblicke in Vorstellungen über den Tod in unserer Kultur zu erhalten.
 
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Mittwoch, 14.03.2012, 19:00 Uhr - 21:00 Uhr
Wie die Trauer Paare spalten kann
Vortrag - In Zusammenarbeit mit der Kath. Akademie Domschule Würzburg
Immer wieder werden Paare in ihrer Liebe durch Schicksalsschläge wie z.B. den Tod eines geliebten Kindes auf eine harte Probe gestellt. Die einen werden als Paar durch die gemeinsame Bewältigung noch fester zusammengeschweißt. Andere wiederum erleben neben dem schweren Verlust auch noch den Untergang ihrer Liebe. Wie kann das geschehen?
 
Gibt es Unterschiede in der Art wie Frauen und Männer trauern? Wie können Frauen und Männer jeweils Anteil nehmen an der Trauer des Anderen? Wie kann dem Gefühl der Vereinzelung und der Vereinsamung in der Trauer vorgebeugt werden? Was sollten Betroffene, Hospizhelfer, Ärzte, Pflegekräfte wissen? Worauf sollten sie achten?   ... (mehr)
Mittwoch, 28.03.2012, 19:00 Uhr - 21:00 Uhr
Wenn Kinder sterben – Unterstützung der ganzen Familie
Vortrag in Würzburg
Wenn ein Kind lebensbedrohlich erkrankt, ist die ganze Familie betroffen. Jeder hat auf seine Weise einen Verarbeitungs- und Trauerprozess vor sich. Dies läuft sehr individuell ab und zeigt sich nach außen ebenfalls auf verschiedene Weise.
 
Die kranken Kinder selbst geben uns oft richtungsweisende Signale über ihren Zustand und ihre Bedürfnisse und vermitteln mit ihren eigenen Vorstellungen hilfreiche Ideen über den Tod und darüber hinaus. Wenn wir die Signale und die Kompetenz von Kindern erkennen und schätzen, werden sie für die Erwachsenen eine Quelle der Kraft und des Trostes.
 
In diesem Vortrag wird der Frage nachgegangen, welches Verhalten und welche Haltungen auf Dauer eine trauernde Familie unterstützen können.
 
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Freitag, 11.05.2012, 17:00 Uhr - Samstag, 12.05.2012, 16:00 Uhr
Wenn Kinder und Jugendliche Krankheit und Tod begegnen
Seminar: Wie können Erwachsene sie dabei begleiten und unterstützen?
Schon in jungen Jahren beschäftigen sich Kinder mit Tod und Sterben. Anlass dafür kann der Tod eines Tieres sein, Krankheit und Sterben eines Menschen aus dem Lebensumfeld oder eine eigene lebensbedrohliche Erkrankung.
 
Als Erwachsene möchten wir Kinder in dieser Auseinandersetzung gerne unterstützen. Dabei fühlen wir uns selber manchmal hilflos. Unsere Reaktionen hängen von den eigenen (frühen) Erfahrungen mit dem Tod ab. Wenn wir uns diesem schwierigen Thema öffnen und uns darauf einlassen, kann ein vertrauensvoller Austausch zwischen Kindern und Erwachsenen entstehen.
 
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Montag, 08.10.2012, 10:00 Uhr - Dienstag, 09.10.2012, 16:30 Uhr
Trauer und Trauma
Seminar
Sterben und Tod führen uns vor existentielle Grenzen. Wir spüren den Verlust von Angehörigen und Nahestehenden, wenn körperliche Vergewisserung, gemeinsame Sprache und Sinnhaftigkeit nicht mehr möglich sind. Der Tod trennt.
 
Wenn uns auch in der Trauer und über den Tod hinaus eine neue Nähe zu den Verstorbenen gelingen kann: Die Verletzung der Liebe zum Verstorbenen bleibt, da Liebe auf die ewige Gegenwart lebendigen Miteinanders hofft. Jeder Trauer haftet dauerhaft das Trauma des Todes an, welches mit dem Sterben schon greifbar wird.
 
Im Seminar wird der Frage nachgegangen, wie das mit Sterben und Tod verbundene Trauma erkannt und mit ihm produktiv umgegangen werden kann. Dabei werden auch Methoden vorgestellt und eingeübt, im klinischen Alltag oder in der Betreuung Nähe und Distanz zu den Verletzungen der Betroffenen und Angehörigen zu halten.
 
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Dienstag, 16.10.2012, 19:00 Uhr - 21:00 Uhr
Mit der Trauer leben
Vortrag: Vom Umgang mit dem Leid nach einem schweren Verlust
Nach dem Tod eines geliebten Menschen ist oft nichts mehr wie zuvor. Mit der Trauer zu leben, ist für viele unsagbar schwer, manchmal erscheint es unmöglich. Zu groß ist die Trauer, die nun plötzlich das Leben verdunkelt. Und die Hoffnung, dass es irgendwann wieder heller werden könnte, ist oft klein. Wie schaffen es Menschen trotzdem, mit ihrer Trauer zu leben? Wie verarbeiten sie den Verlust?
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Samstag, 20.10.2012, 09:30 Uhr - 16:00 Uhr
Supervisionstag
Praxisreflexion und Fallarbeit für LeiterInnen von Selbsthilfegruppen
Die Leitung einer Selbsthilfegruppe für verwaiste Eltern ist eine anspruchsvolle und sehr komplexe Aufgabe. Unterschiedliche Aspekte (z.B. Person, Gruppe, Thema, Leitung, etc.) treffen aufeinander und wollen immer wieder aufeinander abgestimmt sein. Die Praxisreflexion thematisiert die dadurch entstehende Dynamik und nimmt insbesondere den Zusammenhang zwischen Leitung und persönlicher Betroffenheit in den Blick. Die Teilnehmer/innen erhalten die Möglichkeit, ihr eigenes Leitungsverhalten anhand konkreter Situationen zu reflektieren.   ... (mehr)
Donnerstag, 25.10.2012, 19:00 Uhr - 21:00 Uhr
Wenn Kinder trauern
Mit Kindern über Sterben, Tod und Trauer reden
Sollen wir Kinder bewusst mit der Realität des Sterbens konfrontieren? Wenn ja, wie tun wir das am besten, ohne das Kind zu überfordern? Wie gehen Kinder mit dem Phänomen „Tod“ um, das selbst den Denkhorizont eines Erwachsenen übersteigt? Was begreifen sie in welchem Alter? Wie können wir ihnen helfen?
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Freitag, 26.10.2012, 16:00 Uhr - Samstag, 27.10.2012, 17:00 Uhr
Trauer und Trauma
Fortbildung Trauerbegleitung
Wenn ein Trauma die Trauer überlagert, kommt der Trauerprozess meist nicht in Gang. Hier braucht man als Trauerbegleiter/In andere Umgangsweisen. Was im Umgang mit Menschen, die an einem Trauma leiden, hilft und was nicht, das ist Thema dieses Seminares. Die Fortbildung vermittelt einen fundierten Einblick in die als Schlagworte oft benutzten Begriffe des Traumas und der Traumatisierung und die Art von Unterstützung, die in der Trauerbegleitung möglich ist.   ... (mehr)
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