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Ebracher Osterfeuer 2012

Die Marktgemeinde Ebrach, beide Kirchengemeinden (katholisch und evangelisch) laden am Ostersonntag, den 8. April 2012, ca. 21 Uhr, zum "Ebracher Osterfeuer" ein.

Im Oranderiegarten gegenüber der Klosterkirche wird ein großer Feuervolgel gezeigt,. Ca. 10 Gefangene haben unter der künstlerischen Anleitung

30.04.2012
Wenn Papa hinter Gittern sitzt…
Vater-Kind Gruppe in der JVA Bamberg
Resozialisierung: Gefängnisseelsorger Michael Kutsch-Meyer hat in der JVA Bamberg eine Vater-Kind-Gruppe ins Leben gerufen. Die Häftlinge bekommen ein Mal im Monat Besuch von ihren Söhnen und Töchtern, den sie zum Spielen und Reden nutzen.   ... (mehr)
20.03.2012
Ebracher Osterfeuer 2012 findet
Feuervogel als Bild für die Auferstehung
Die Marktgemeinde Ebrach, die beiden Kirchengemeinden (katholisch und evangelisch) laden am Ostersonntag, den 8. April 2012, ca. 21.00Uhr. zum „Ebracher Osterfeuer“ ein.
 
Im Orangeriegarten gegenüber der Klosterkirche wird ein großer Feuervogel gezeigt. Ca. 10 Gefangene haben unter der künstlerischen Anleitung der Ehrenamtlichen, Clemens Muth und Katharina Hückstädt, an dem 8m in Spannweite und 9m Rumpflänge großen Bild gearbeitet.   ... (mehr)
27.02.2012
Lesung "Gitterwelten"
Donnerstag, 1. März, um 20.00 Uhr in der Stadtbücherei Forchheim   ... (mehr)
08.06.2011
AK Knast - der Kath. Hochschulgemiende Nürnberg
StudentenInnen engagieren sich in der JVA Nürnberg
Ein studentischer Arbeitskreis trifft sich regelmäßig mit Strafgefangenen
 
Seit elf Jahren gibt es in der katholischen Hochschulgemeinde Nürnberg den Arbeitskreis (AK) Knast. „Wir treffen uns ungefähr alle zwei Wochen Mittwoch abends mit einer Gruppe Strafgefangener“, berichtet Vroni (24), die seit drei Jahren dabei ist. „Wir erzählen uns voneinander, wir spielen, malen und basteln zusammen.“ Im Verlauf von vier solchen gemeinsamen Gruppenstunden sind diese Beiträge entstanden. Die Idee dafür: So unterschiedlich die Lebensweise und die Persönlichkeiten von Studierenden und Häftlingen auch sein mögen – eines ist ihnen gemeinsam. Sie haben Träume und Hoffungen, die ihnen besonders jetzt zum Jahreswechsel bewusst werden.
Zum ganzen Artikel:
  
21.12.2010
Das Licht von Betlehem erstrahlte in der JVA Nürnberg
Erzbischof Ludwig Schick besuchte am 4. Adventssonntag die Justizvollzugsanstalt in Nürnberg
Jedes Jahr vor Weihnachten besucht der Bamberger Erzbischof eine JVA, im letzten Jahr war es Bayreuth. In diesem Jahr kam er zu den Inhaftierten nach Nürnberg und feierte mit ihnen im großen Saal der Justizvollzugsanstalt die Eucharistiefeier.   ... (mehr)
23.12.2009
„Jeder ist Gottes liebstes Geschöpf“
Die Weihnachtsbotschaft zu den Strafgefangenen bringen - Erzbischof Ludwig Schick besucht Justizvollzugsanstalt
Bayreuth/Bamberg. „Ja, ich kenne Fulda“, bestätigt ein Gefangener Erzbischof Ludwig Schick und fängt gleich begeistert an, von der früheren Wirkungsstätte des Bamberger Oberhirten zu erzählen. Das ist eine der Begegnungen, die Schick am vergangenen Sonntag, 20. Dezember 2009, in der Justizvollzugsanstalt (JVA) Bayreuth hatte.    ... (mehr)
04.09.2009
Christliche Kunst im Knast
Beim ersten Ikonen-Kurs in der Justizvollzugsanstalt Bamberg malten Häftlinge Gottesmutter oder Christus als Weltenherrscher – Begeisterte Rückmeldungen – Weiterer Kurs geplant
Bamberg (gel). Beim ersten Ikonenmalkurs in der Justizvollzugsanstalt (JVA) Bamberg haben alle Teilnehmer einen großen Erfolg verzeichnet: Jeder hat binnen einer Woche sein Bild von der Gottesmutter oder von Jesus Christus fertiggestellt. „Ich bin überrascht von den schönen Ergebnissen. Die eigene Ikone ist ein toller Erfolg – und außerdem eine schöne Erinnerung, die die Insassen nach der Entlassung mitnehmen können“, betonte der Leitende Regierungsdirektor in der JVA Bamberg, Hans Lange, bei der Präsentation der Werke Mitte August. Sein besonderer Dank galt dem katholischen Gefängnisseelsorger Michael Kutsch-Meyer für die Organisation und Maria Münzel für die künstlerische Leitung des Kurses.   ... (mehr)

Ökumenische Alltagsexerzitien auch im Gefängnis

„Anleitung zum tiefsinnigen Nachdenken“

 

Bayreuth (ad) – Die Skepsis der Teilnehmer war anfans groß: „Exerzitien – was ist das“, formulierte ein Teilnehmer zu Beginn. Schon bei den Gruppentreffen stellte sich heraus, dass die Gefangenen größtenteils begeistert von ihren Erfahrungen berichteten.

15 Männer, Straftäter mit teilweise sehr hohen Haftstrafen absolvierten mit Gefängnisseelsorger Alexander Doerfler den Weg der ökumenischen Alltagsexerzitien in der JVA Bayreuth. Jeweils dienstags trafen sich die Teilnehmer in der Sakristei zu ihrem Gruppentreffen.

In der Karwoche war das letzte Gruppentreffen mit einem gemeinsamen Gottesdienst und einer Agape. Den Gefangenen war es gelungen, die Impulse auch mit ihrem Haftalltag in Verbindung zu bringen. Die Anregungen des Exerzitienheftes brachten die gestandenen Männer zum Nachdenken.

Betont wurde die Vertiefung des Gruppenerlebnisses. Obwohl manche Gefangene sich als Einzelgänger bezeichnen, war es wohltuend zu wissen, da gibt es einige, die am gleichen Strang ziehen und ihren Glauben vertiefen wollen.

Ohne das Exerzitienbuch und die Vorgabe regelmäßig die Tagesimpulse zu bearbeiten, hätten die Gefangenen diese religiöse Besinnung nicht geschafft, hieß es zum Abschluß der Gruppentreffen. „Ich habe die Impulse als eine Anleitung zum tiefsinnigen Nachdenken empfunden. Dies kommt im Haftalltag sonst kaum vor“, resümierte ein weiterer Teilnehmer. Überraschend ließen sich die Gruppenteilnehmer auch auf gemeinsames Singen in der Gruppe ein. Ein Gefangener hielt dies für so erstaunlich, dass er anmerkte: „Ich kann es kaum glauben, hier sitzen Straftäter mit langjährigen Haftstrafen am Tisch und singen gemeinsam christliche Lieder bei CD-Begleitung.“ Auch nicht-deutsche Strafgefangene waren in der Gruppe. Ein junger polnischer Gefangener berichtete von seinen Schwierigkeiten die Texte zu verstehen und verwies darauf, dass er wegen seinem Sprachproblem lieber jeden Tag in seiner polnischen Bibel gelesen hat.

Pastoralreferent Alexander Doerfler, Gefängnisseelsorger in der JVA Bayreuth, in der fast eintausend Gefangene untergebracht sind, zog ein durchweg positives Fazit: „Es war gut, dass ich mich von der anfänglichen Skepsis der Teilnehmer nicht irritieren ließ. Exerzitien sind eben auch ein Einübungsweg. Man darf sich dabei nicht von seinem Kurs abbringen lassen. Nachdem wir dieses Jahr wirklich sehr positive Erfahrungen gemacht haben, könnten die Alltagsexerzitien zum festen Bestandteil meiner Gruppenarbeit mit den Gefangenen werden.“ Zum letzten Treffen in der Karwoche gab es auch selbstgebackenes Osterbrot. Ein Osterfrühstück ist leider in der JVA nicht umsetzbar.

 

 

 

Veröffentlicht in: Heinrichsblatt – Bistumszeitung Erzdiözese Bamberg Nr. 14 – vom 7.04.2013