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Ausbildung

Das Bamberger Stufenmodell

In Bamberg ist die Ausbildung vom Eintritt ins Priesterseminar bis hin zur Beendigung der Kaplanszeit in mehrere Stufen gegliedert:

Eintritt ins Priesterseminar und Einstieg ins Propädeutikum (ein Jahr vor dem 1. Semester)

  • Erstes Kennenlernen
  • Glaubens- und Lebensschule: Einübung ins geistliche und gemeinschaftliche Leben
  • Erlernen der alten Sprachen
  • Absolvieren eines Sozialpraktikums und weiterer praktischer Ausbildungselemente
  • Exkursionen und Bibelschule

Orientierungsphase (1. bis 4. Semester)

  • Sich-Einlassen
  • Lektorat
  • Jugendpraktikum und Betriebspraktikum

Bewährungsphase (5. und 6. Semester)

  • Freijahr - Universitätswechsel
  • Entscheidung über die Rückkehr ins Priesterseminar
  • Entschiedenheit

Entscheidungsphase (7. bis 10. Semester)

  • Zulassungsgespräche im 7. und 9. Semester
  • Eignungsprüfung
  • Entscheidungsfindung
  • Akolythat
  • Schul- und Pfarrpraktikum
  • Abschlussprüfung "Magister Theologiae"

Pastoralkurs

  • Praxisausbildung
  • Weihegespräche / -gesuche
  • Admissio
  • Diakonenweihe
  • Liturgie, Kirchenrecht
  • Diakonenpraktikum

Kaplanszeit (1. bis 4. Kaplansjahr)

  • Priesterweihe
  • Priesterseminar gelegentlich als Ort für Fortbildung
  • Praxis: Kaplansjahre bis zur 2. Dienstprüfung

Der Weg zum Priester vollzieht sich als ein Klärungs- und Eignungsprozess in mehreren Stufen und Dimensionen (Rahmenordnung für die Priesterbildung, 1988):

Der Priesterbildung der Erzdiözese Bamberg liegt dabei ein spezifisches Stufenmodell zugrunde, das wie folgt aufgebaut ist: Propädeutikum (1. Jahr), Orientierungsphase (2. u. 3. Jahr), Bewährungsphase (außer Haus, 4. Jahr), Entscheidungsphase (5. u. 6. Jahr), Pastoralkurs (7. u. 8. Jahr), Kaplanszeit (9. bis 11. Jahr). Im Normalfall umfasst die Ausbildung also einen Zeitraum von elf Jahren, wobei zu beachten ist, dass die Jahre im Pastoralkurs und in der Kaplanszeit in wachsender Selbständigkeit im Pfarreialltag verbracht werden.