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Ausbildung

Zugangswege zum Priesterberuf

Den verschiedenen Schulabschlüssen entsprechend gibt es auch verschiedene Möglichkeiten des Zugangs zum Priesterberuf. Generell gilt, dass niemand aufgrund seiner Schulbildung ausgeschlossen werden soll.

 

1. Bildungsweg

In der Regel setzt das Theologiestudium als Priesterkandidat das Abitur voraus, das man als Gymnasiast absolvieren kann.

Aufnahme ins Priesterseminar

Propädeutisches Jahr
Einführung ins geistliche Leben
Thematisches Arbeiten
Lebensschule 
Soziales Praktikum
Bibelschule im Heiligen Land
Sprachkurs (Latein, Griechisch, Hebräisch oder moderne Fremdsprache)

 

Beginn des Studiums  
1.+2. Studienjahr
Leben im Priesterseminar
Modularisierter Studiengang zum Magister Theologiae an der Universität Würzburg 

Externes Studienjahr 
im oder nach dem 3. Studienjahr
Wohnen in einer anderen Stadt, empfohlen im Ausland 
Studium an einer fremden Fakultät oder/und persönlichkeitsbildende Erfahrungen 

Weiterstudium an der Theologischen Fakultät Würzburg
4.+5. Studienjahr
Leben im Priesterseminar
Pfarr-, Schul- und Jugendpraktikum 

1. Pastoralkursjahr

Praxisorientierte Ausbildungsblöcke in Kooperation der Diözesen der Bamberger   

Kirchenprovinz in Speyer und Bamberg

Seelsorgliche Arbeit in der Pfarrei

Leben im Pfarrhaus

Schulausbildung

2. Pastoralkursjahr
Diakonenweihe
Pfarreieinsatz
Ausbildungsblöcke
Seelsorgliche Arbeit in der Pfarrei
Priesterweihe

 

2. Bildungsweg

Berufstätige können über die Absolvierung eines Kollegs oder Abendgymnasiums das Abitur nachholen.
Bamberger Interessenten können sich dazu an die Spätberufenenseminare
Theresianum in Bamberg (www.theresianum.de) oder St. Josef in Fockenfeld (www.fockenfeld.de) wenden.
Wer einen Realschul- oder Berufsaufbauschulabschluss mitbringt, kann über den Weg des Fachabiturs zum Grundstudium der Kath. Religionspädagogik/ kirchliche Bildungsarbeit nach 4 Semestern eine fachgebundene Hochschulreife erwerben. Danach kann der Ausbildungsweg mit dem Einstieg ins Propädeutikum beginnen.

3. Bildungsweg

Darüber hinaus gibt es seit gut drei Jahrzehnten in Deutschland die Möglichkeit des "3. Bildungswegs". Auf ihm können ältere Kandidaten auch ohne Abitur Theologie studieren. Voraussetzungen sind eine abgeschlossene Lehre, Berufspraxis und ein Mindestalter von 25 Jahren. Dieser Weg gründet auf der Überzeugung, dass unter bestimmten Bedingungen die "Schule des Lebens" das Abitur ersetzen kann. St. Lambert in Lantershofen/ Eifel ist eine Einrichtung des 3. Bildungsweges (www.st-lambert.de).
Spezielle Auskünfte, auch welcher Weg konkret geeignet ist, erteilt Regens Martin Emge jederzeit gerne.