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Beschlusstexte

Botschaft

Vorwort des Erzbischofs zu den Beschlüssen des Diözesanforums

"Liebe Mitchristinnen und Mitchristen,

mit dem III. Diözesanforum vom 25. bis 27. Februar 2000 ist das Bamberger Pastoralgespräch zu Ende gegangen. Begonnen hat dieser diözesanweite Dialogprozess fast genau drei Jahre zuvor, am 16. Februar 1997, dem 1. Fastensonntag. Unter dem Leitwort "Gemeinsam den Aufbruch wagen" habe ich das Bamberger Pastoralgespräch eröffnet. Als Ziel hatten wir uns gesetzt, die Pastoral in unserem Erzbistum auf der Grundlage des II. Vatikanischen Konzils zu erneuern und gemeinsam notwendige Schritte und Weichenstellungen für die Seelsorge zu beraten und festzulegen.

In diesen drei Jahren wurden intensive Gespräche auf allen Ebenen des Erzbistums geführt: in den Pfarrgemeinden, in unterschiedlichsten Gruppen, in den Verbänden, in den verschiedenen Räten bis hin zum Metropolitankapitel. Etwa 20.000 Christinnen und Christen in unserem Erzbistum haben sich in den verschiedenen Phasen am BaP beteiligt sowie Eingaben und Vorschläge gemacht. Bei unseren drei Diözesanforen war das "Volk Gottes" repräsentativ vertreten; so konnten die drängenden Seelsorgsfragen aus den verschiedenen Sichtweisen angesprochen und beraten werden. Die Delegierten leisteten mit ihrer Erfahrung und Sachkenntnis bei der Lösung der anstehenden pastoralen Probleme hilfreiche Unterstützung. Allen, die vor Ort mitgearbeitet und das Pastoralgespräch unterstützt haben, sage ich auch an dieser Stelle noch einmal herzlichen Dank. Ich danke allen, die durch ihre Ideen und Anregungen dazu beigetragen haben, für die Seelsorge Wege in die Zukunft zu suchen und zu finden. Dank gilt auch den Verantwortlichen in den Pfarrgemeinden und in den verschiedenen Gruppen, die sich das Pastoralgespräch zum besonderen Anliegen gemacht und vor Ort vorangebracht haben. Dank sage ich schließlich besonders den 140 Mitgliedern des Diözesanforums, die aus den über 1.100 Eingaben mit viel Hingabe und Zeiteinsatz die Beschlüsse, "Pastoralen Perspektiven" und die Botschaft erarbeitet haben, die hier nun veröffentlicht sind.

Uns allen, liebe Christinnen und Christen im Erzbistum, wird jetzt unser Pastoralgespräch anvertraut. Der Weg der Erneuerung muss weitergehen, und er wird jetzt auch nach dem BaP kein bequemer Weg sein. "Nach den Mühen der Berge kommen die Mühen der Ebene" - so habe ich neulich an einem Schwarzen Brett gelesen. Ich glaube, das trifft auch für die Verwirklichung der BaP-Beschlüsse auf der Ebene des Erzbistums, der Gemeinden, der Verbände und der geistlichen Gemeinschaften zu. Das wird Mühe kosten, aber eine Mühe, die sich lohnt - davon bin ich überzeugt. Mit dem Wort, das ich Ihnen hier vorlege, lade ich Sie ein, diesen Weg mitzugehen. Ohne Ihr Mitbeten und Mittun kann eine Erneuerung in unseren Pfarrgemeinden und in unseres Erzbistums nur schwerlich gelingen."