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Pfarrfahrt - Reise in die Wachau und nach Wien von Montag, 07.08. bis Samstag, 12.08.2017

Gut gelaunt starteten 31 Teilnehmer/innen aus Effeltrich, Poxdorf und Gaiganz mit Pfarrer Jürgen Deller-mann über Passau nach St. Florian und besichtigten das größte und berühmteste Barockkloster in Ober-österreich. Es gab auch eine Führung durch die Stiftskirche, Wissenswertes über die Brucknerorgel und das Grab von Anton Bruckner. Danach fuhr die Gruppe nach Emmersdorf an der Donau und bezog dort das Ho-tel.

Am Dienstag ging es nach Mariazell mit Reiseleiterin Elisabeth, die mit großem Wissen die Gruppe begleite-te. Anschließend wurde das Benediktinerstift Admont besucht, wunderschön in den Bergen gelegen. In der interessanten und reich ausgestatteten Stiftsbibliothek „Das achte Weltwunder“ befinden sich 70.000 Bücher und auch der Skulpturenschmuck „Die vier letzten Dinge“.

Am Mittwoch stand die Kartause Aggsbach in Schönbühl zur Besichtigung an, wo auch ein Morgenlob gefei-ert wurde. Daran schloss sich eine wunderschöne Fahrt durch das Weinbaugebiet der Wachau nach Dürn-stein an, dem meistbesuchtesten Ort der Wachau. Dort wurde die sehr schöne Klosterkirche Maria Himmel-fahrt besichtigt. Der Weg führte dann zum Stift Göttweig, das „österreichische Montecassino“. Krems, die Universitätsstadt mit ihrer Pfarrkirche St. Veit, die auch der „Dom der Wachau“ genannt wird, wurde zum Abschluss des Tages besucht.

Am Donnerstag begann der Tag mit einer Messe mit Pfarrer Dellermann in der Wallfahrtskirche Maria Ta-ferl, dem zweitgrößten Wallfahrtsort Österreichs im Waldviertel. Daran schloss sich der Besuch des Bene-diktinerstiftes Melk an. Diesen besonderen Ort besuchen jährlich etwa 500.000 Besucher, die den wunder-schönen Marmorsaal und die beeindruckende Bibliothek mit 500.000 Büchern besichtigen. Ein Kleinod ist das „Melker Kreuz“, welches einen Splitter vom Kreuz Jesu enthält. Der Tag brachte dann noch einen Besuch in der Bischofsstadt St. Pölten, wo der Dom mit dem Patrozinium Maria Himmelfahrt besucht wurde. Beson-ders die Orgel mit ihren 2.500 Pfeifen ist bemerkenswert. Franz Schubert war öfters zu Gast in diesem schö-nen Dom. St. Pölten ist die älteste Stadt Niederösterreichs mit der ältesten Fußgängerzone. Der schöne Tag fand in einem Weingut in der Wachau einen guten Abschluss.

Am Freitag stand Wien im Mittelpunkt. Bei einer Stadtrundfahrt und anschließendem Stadtrundgang erfuh-ren die Teilnehmer viel über die Hauptstadt Österreichs und ihre Geschichte. Am Nachmittag konnte dann die Stadt auf eigene Faust erkundet werden, bevor wieder die Rückfahrt ins Hotel angetreten wurde.

Am Samstag stand auf der Rückfahrt noch Linz auf dem Programm. Auch hier konnte bei einer Stadtführung, die auch in den Mariendom führte, der 20.000 Personen faßt, viel über die drittgrößte Stadt Österreichs er-fahren werden. Erwähnenswert ist der moderne Bahnhof von Linz. Adalbert Stifter und Anton Bruckner stammten aus Linz. Über Pupping, dem Sterbeort des hl. Bischofs Wolfgang und der Benediktinerabtei Nie-deraltaich in Niederbayern führte der Weg wieder in heimische Gefilde. Allen Teilnehmern hat die sehr schöne harmonische Reise gut gefallen.

Text: Maria Seidel