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Kirchengeschichte

Die katholische Kirche St. Theresia, im NO Erlangens gelegen, wurde am 20.10.1973 durch Weihbischof Martin Wiesend eingeweiht. Bereits seit Ende der 50er Jahre waren für die Katholiken im Erlanger Osten Gottesdienste in der amerikanischen Kapelle in der Artilleriestraße gefeiert worden. Das erste kircheneigene Bauwerk im heutigen Pfarrgebiet war 1960 der Kindergarten St. Nikolaus, Ecke Löhe-/Moltkestraße unter Leitung von Sr. Redegundis. Erster Kaplan der Gemeinde war Dr. Erich Küffner. Ihm folgte nach Kaplan Schwarzhuber 1967 der spätere Subregens am Bamberger Priesterseminar, Veit Höfner. Er wurde seinerseits von Kaplan Wolfgang Will abgelöst, der als späterer Pfarrer die Gemeinde bis 2000 leitete.

1963 gründete man den Kirchenbauverein, um einen finanziellen Grundstock für den Bau einer eigenen Kirche zu schaffen. Die sog. Notkirche, eine Holzkonstruktion, außen mit Eternitplatten verkleidet, wurde 1967 als erstes Gotteshaus errichtet, dessen Kirchenpatronin Theresia von Lisieux wurde. Am 22.11.1968 konnte ein zweiter Kindergarten in der Von-Buol-Straße durch Prälat Pöllnitz eigeweiht werden. 2003 wich er einem Neubau. Erst als für die Kinder gesorgt war, begann der 1968 gewählte Pfarrgemeinderat, Kirche und Gemeindezentrum zu planen. Ausführender Architekt war Claus Uhl. Nach zähen Verhandlungen konnte man erreichen, dass im Haushaltsplan der Erzdiözese Bamberg die notwendigen Mittel von ca. 1,7 Mio DM eingesetzt wurden. 300 000 DM für die Inneneinrichtung hatte die Pfarrei selbst einzubringen.

Nach einer Interimszeit durch Pfarrer Dr. Schwartz ist seit dem 1.9.03 Pfarrer Udo Zettelmaier Pfarrer unserer Gemeinde. In seine Zeit fallen die dringend notwendigen Sanierungsmaßnahmen, die trotz der allgemeinen Haushaltskürzungen peu à peu durchgeführt werden, finanziell und tatkräftig unterstützt durch unsere Gemeindemitglieder.