Ministrantenwochenende
vom 28.-30. Oktober 2011 in Pappenheim „Mut
zum Glauben“ Am Freitag, den 28.
Oktober 2011 hieß es für 21 Ministranten und Ministrantinnen aus Sieglitzhof
und Baiersdorf „Auf nach Pappenheim im Altmühltal“. Dort wartete
ein spannendes und ereignisreiches Wochenende auf die Kinder und Jugendlichen
und ihre drei Betreuerinnen. Unsere Reise begann in Baiersdorf. Von dort aus fuhren wir
mit dem Zug. Schon die Zugfahrt war ein Riesenspass! Um alle im Blick zu haben und um sicherzugehen, dass wir
niemanden verlieren, waren Nikolausmützen unser „Erkennungszeichen“. Diese
erfreuten nicht nur die Ministranten, sondern erregten auch bei den
Mitreisenden großes Aufsehen. In Pappenheim angekommen wurden zuerst die toll
ausgestatteten Zimmer derLandvolkshochschule bezogen. Nach dem Abendessen und einem
Kennenlernen durch verschiedene Spiele, begann die erste thematische Einheit in unserem Gruppenraum. Dabei machten
sich die Ministranten in Kleingruppen Gedanken, was für sie persönlich „Mut“
bedeutet und wozu man Mut im Leben braucht. Der erste Abend war „zur freien Verfügung“. So konnten sich
alle besser kennen lernen. Einige vergnügten sich mit Karten- und Brettspielen,
andere verbrachten den Abend mit Gesprächen auf den Zimmern. Nach dem Frühstück am Samstag waren wir gestärkt für den
zweiten Tag. Die Geschichte von Noah und dem Bund mit Gott stand im Mittelpunkt
unseres Wochenendes. Diese wurde den Ministranten erzählt und mit „Kett-Materialien“
gestaltet. Klein und Groß hatten daran viel Freude. Noah hatte auf vielfältige
Weise großen Mut bewiesen. Er machte nicht mit, als sich das Böse und Dunkle
auf der Welt ausbreitete, sondern hörte auf Gott und tat, was vor Gott gut war.
Dafür wurde er von allen anderen ausgelacht und nicht ernst genommen. Mit
seiner Einstellung kann Noah Vorbild für unser eigenes Leben sein. Auch unser Glaube erfordert eine Menge Mut. In unserem
Alltag ist es nicht leicht, zu Gott und zur Kirche zu stehen, weil viele
Menschen andere Interessen haben und das nicht verstehen können. Auch als Ministrant braucht es viel Mut, diesen Menschen zu
sagen: Ich glaube an Gott und deshalb habe ich mich entschieden, Ministrant zu
werden. Ich nehme es auf mich, am Sonntag früh aufzustehen um zu ministrieren, statt
bis mittags zu schlafen. Zum Ministrant-Sein zu stehen, auch wenn ich deshalb
vielleicht schon einmal ausgelacht wurde, so wie Noah in der Geschichte
ausgelacht wurde, weil er daran festhielt, den Auftrag Gottes auszuführen. „Wie kann ich mutig sein für Gott?“ Diese Frage
beantwortete jeder für sich und schrieb die Antwort auf das Segel eines selbst
gebastelten Schiffes. Die Schiffe wurden dann in eine von uns gestaltete Landschaft
gestellt. Als Erinnerung an unseren
eigenen Mut und als Unterstützung in Situationen, die Mut erfordern, bekamen
alle Teilnehmer des Wochenendes einen „Mutmach-Stein“ mit auf den Weg. Dieser
kam schon am Nachmittag zum Einsatz. In einer sog. „Team-Challange“ musste
nämlich jede Menge Mut bewiesen werden. Zwei Trainer stellten uns verschiedene Aufgaben,
bei denen es galt, im Team Strategien zu finden, durch die Hindernisse am besten überwunden werden konnten. Am Abend entschieden sich die Kinder und
Jugendlichen für eine Nachtwanderung oder Kegeln im Haus. Schöne Dinge vergehen leider viel zu schnell.
Und so stand am Sonntag schon wieder unsere Abreise an. Nach einer kleinen Andacht,
die den Ministranten den Bund Gottes mit den Menschen durch das Zeichen des
Regenbogens verdeutlichte, wurden die Zimmer geräumt und die Koffer gepackt.
Nach dem Mittagessen sollte unser Gepäck vom Bus des
Hauses abgeholt werden. Leider wurden wir vom Hausmeister vergessen, sodass wir
den Anschlussbus zum Zug verpassten und etwas verspätet nach Hause kamen. Heute möchte ich euch, liebe Ministranten, als
Wunsch mit auf den Weg geben: Nehmt euch Noah zum Vorbild und denkt immer wieder
an ihn und seinen Mut zurück, wenn ihr ins Zweifeln geratet. Es war ein wunderschönes Wochenende, an das
sicher viele gerne zurückdenken. Ich freue mich schon sehr auf das nächste
Wochenende 2013! Eure und Ihre Christina Brendel
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