Brauchtum an Maria LichtmessGebetIch danke dir, o Gott Du hast uns Jesus geschenkt, den guten Freund der Menschen. Jesus ist das große Licht für die ganze Welt! Herr, du bringst allen Freude! Du bist das große Licht für die ganze Welt! Ein Licht in der Finsternis„Ich bin das Licht der Welt“ hat Jesus einmal seinen Jüngern und auch für uns gesagt. Seine Worte sind wahr geworden im Lauf der 2000jährigen Geschichte des Christentums. Für unzählige Menschen wurde Christus das Licht ihres Lebens. Jesus zwingt niemanden, ihn als Licht anzunehmen. Doch wer den Glauben an ihm wagt, der wird erfahren, dass ihm sein Licht immer wieder leuchtet. Zukunftsangst, Mutlosigkeit, Hoffnungslosigkeit, Trostlosigkeit werden im Glauben überwunden. Denn Jesus hat sich nicht geschont, er gab alles für uns Menschen. Seine Mutter Maria, musste Jahre nach dem Besuch im Tempel erleben, wie ihr Sohn schmachvoll am Kreuz starb, weil er sich für die Menschheit opferte. Deshalb die Worte Simeons zu Maria: „Auch deine Seele wird ein Schwert durchdringen“. Als Zeichen dieser Hingabe und in Erinnerung an die Worte des greisen Simeon werden am Fest der Darstellung des Herrn (an Lichtmess), Kerzen gesegnet. Die Kerze spendet Licht und verzehrt sich dabei- ein Sinnbild für das Licht der Welt. Lichtmess ist in seiner Bedeutung im Jahreslauf für uns Heutige kaum mehr vorstellbar. „Wir können das Erlebnis gar nicht mehr nachempfinden, weil das Licht am Abend und an den Wintermonaten des Februars sowie in der Nacht jederzeit durch ein Drücken des Schalters aufflammt. Kerzen waren deshalb früher besonders wichtig und lebensnotwendig. Wir verwenden Kerzen als Tischschmuck bei verschiedenen Festen usw. Kerzen begleiten uns das ganze Leben. Angefangen von der Taufkerze bis zur Sterbekerzen. Sie erinnern uns an die Worte Jesu „Ich bin das Licht der Welt“.
Den Brauch, an Lichtmess Kerzen segnen zu lassen, die das Jahr über in der Kirche und in unseren Wohnungen brennen, pflegt die Kath. Arbeitnehmerbewegung (KAB) seit Jahren weiter. Sie bietet deshalb jeweils vor den Gottesdiensten in St. Theresia am 31. Januar und 1. Februar 2009 schöne selbstverzierte Kerzen für alle Anlässe zum Kauf an. In den Gottesdiensten werden die Kerzen dann vom Pfarrer gesegnet. Ingrid Mittelmayer
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