Ökumenische Sternsingeraktion 2012 - Ein tolles Ergebnis!Mit 39 Sternsinger-Kindern und 11 Begleitern sind an vier Tagen, trotz Schneeschauern, Windböen und Regen 5766,98 € gesammelt worden, vielen Dank den Spendern. Vielen Dank den Kindern, Jugendlichen und Erwachsenen, die Ihre Freizeit der Sternsingeraktion zur Verfügung stellten. Ein tolles Kochteam hat die Sternsinger mit Nudeln, Hackfleisch-sauce, Pizzabrötchen, Graupen-suppe und Bratwurstbrötchen versorgt. Fleißige Hände halfen beim Ankleiden - Untergewand, Umhang, Krone, Tuch oder Turban mussten ja schließlich für jede Größe passend gemacht werden. Im Dezember sah es allerdings noch so aus, als müssten wir dieSternsingeraktion absagen. |
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| Vor dem Besuch im Gottesdienst |
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| ... und vor dem ersten Start |
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Es hatten sich bis zum Anmeldeschluss nur 11 Kinder angemeldet. Ratlos versuchten wir als Team die Ursachen für das mangelnde Interesse an dieser traditionsreichen, seit Jahren ökumenischen Aktion zu ergründen. Was tun in dieser Situation? Nur an zwei Tagen laufen? Welche Straßen auslassen? Bisher haben unsere Sternsinger alle Straßen und Häuser in Eltersdorf besucht, das ist nicht selbstverständlich. In den meisten Gemeinden kommen die Sternsinger auf Bestellung. Das heißt, wer den Besuch wünscht, trägt sich in eine Liste ein, diese liegt in den Kirchen und in den Pfarrämtern aus. Wollen wir das auch in Eltersdorf für die zukünftigen Jahre? Sternsinger als Dienstleister? Gerade das Klingeln an jeder Haustüre macht die Aktion für Kinder und Begleiter spannend, macht jemand auf? Ist der nett? Bekommen wir etwas für die Sammelbüchse? Vielleicht auch etwas zum Naschen? Dürfen wir den Segensspruch anschreiben? Neben vielen positiven Erfahrungen des Willkommen seins, begegnet den Sternsingern auch Ablehnung, Armut und Ignoranz. Besonders schön ist es, wenn die Sternsinger schon sehnsüchtig erwartet werden. Am Abend dann, beim gemeinsamen Abendbrot aller Sternsinger und Begleiter werden die Erfahrungen der einzelnen Gruppen ausgetauscht.......da wollte jemand den Segensspruch nicht angeschrieben haben, weil er doch evangelisch sei, nachdem alle vier Sternsinger erklärten, auch sie seien evangelisch, duften wir den Spruch dann doch an den Türrahmen schreiben. C-M-B (Christus mansionem benedicat)....da fragte auch jemand an der Haustüre, warum sie denn vier statt drei Könige seien, worauf ein schlaues Sternsingerlein antwortete, in der Bibel stünde gar nicht, wie viele Sterndeuter es gewesen seien... Nun, auch in diesem Jahr war es wieder eine gelungene Aktion, es haben sich dann doch, nach mühevollem Werben, genügend Kinder, Jugendliche und Erwachsene gefunden, die schließlich vier Lauftage auffüllten und es konnten wieder alle Haustüren in Eltersdorf besucht werden. Manchen Kinder hat es so viel Spaß gemacht, dass sie statt des einen, angemeldeten Lauftages, zwei, drei und vier mal mitmachten....toll!!!! Wir als Vorbereitungsteam wünschen uns, ermuntern Sie Ihre Kinder und Enkel, im nächsten Jahr mitzumachen. Auch Erwachsene und Jugendliche werden gebraucht. Eine spontane Zusage fürs nächste Jahr haben wir schon: “also ich koch auch mal für die Sternsinger“ sicherte mir eine aktive Oma zu, deren Kinder heuer viel Spaß beim Sammeln hatten. Eine Aktion wie die unserer Sternsinger kann nur am Leben erhalten werden, wenn wir auf Ihre und Eure Mithilfe zählen können. Uschi Schirmer im Namen des Vorbereitungsteams
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... und mithelfen die Aktion doch wieder zum Erfolg werden zu lassen! |
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Schön, dass auch die Größeren noch mitmachen ... |
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ProjektSeit vielen Jahren haben wir Kontakt zu Pater Philbert Aikambe aus Tansania und schon einmal (1998) wurde bei der Sternsingeraktion Geld für ein Projekt in Tansania gesammelt. Damals ging es um die Anschaffung einer Wasserpumpe für eine Schule zur Berufsausbildung von Jugendlichen.
Bei seinem letzten Besuch in Eltersdorf im Oktober 2010 hat Pater Aikambe uns ein neues Projekt vorgestellt, für das er um Hilfe bittet. Er unterstützt seit vielen Jahren die „St. Francis of Assis School“ bei Moshi am Fuß des Kilimandscharo, eine Schule für behinderte Kinder und Waisen. Seit einiger Zeit gibt es dort auch eine Gruppe von Albino-Kindern. Diese Kinder leben zu Ihrer eigenen Sicherheit im angegliederten Internat der Schule, denn in Tansania werden Albinos häufig aufgrund weit verbreiteter abergläubischer Vorstellung regelrecht gejagt und ermordet. |
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| Pater Aikambe mit der Albino-Gruppe |
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Für die Ausbildung und das tägliche Leben benötigt die Schule dringend Unterstützung. Angefangen bei den gerade für diese Kinder wichtigen Dingen wie Sonnencreme, Schutzbrille und Hüte, über Lebensmittel, Schulsachen und Kleidung bis hin zur Nähmaschine: es wird vieles benötigt, um auch diese Kindergruppe dauerhaft betreuen und ausbilden zu können.
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| Nähmaschinen für den Unterricht |
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