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Spiritualität

Offener Gebetskreis

Was ist ein Gebetskreis?

Wann immer sich ein Kreis von Menschen zum gemeinsamen Gebet trifft, kann man von einem Gebetskreis sprechen. Das kann in der Partnerschaft sein, in der Familie, unter Freunden oder in der Gemeinde.

Wo gibt es Gebetskreise und wer organisiert sie?

Es gibt weltweit in fast allen Ländern Gebetskreise. Sie werden in kirchlichen Räumen, in Klöstern, in gemeinnützigen Einrichtungen oder in privaten Häusern abgehalten. In der Regel durch eine Laienvertretung, aber auch durch kirchliche Würdenträger bieten katholische, evangelische und freikirchliche Gemeinden diese Treffen an. Viele kirchliche Jugendorganisationen regen zur Gründung von Gebetskreisen an. Siehe auch www.gebetskreis.net.

Was geschieht in einem Gebetskreis?

Gläubige Menschen treffen sich, um gemeinsam Gott zu begegnen. Es gibt keine vorgeschriebenen Normen. Es ist angeraten, durch äußere Strukturen Rahmenbedingungen festzulegen. Gebetskreise sind von den Menschen, die sie gestalten und besuchen, geprägt und können lokal/regional sehr unterschiedlich sein.

Raum der Stille
Raum der Stille
Wie läuft ein Gebetstreffen in unserer Gemeinde ab?

Die Teilnehmer sitzen im Kreis zusammen und beginnen die Gebetszeit mit einigen Liedern aus dem Gotteslob.
Nach einem Einleitungsgebet folgt eine kurze Zeit der Besinnung. Jeder kann sich überlegen, wofür er Gott danken möchte und welche Gebetsanliegen er auf dem Herzen hat.
Zu Beginn wird der Dank ausgesprochen, es können dann Anbetung und Lobpreis folgen.
Danach werden die Fürbitten vor Gott gebracht. Eine kurze Stille und ein gemeinsames Vaterunser beenden die Gebetszeit.
Jeder Anwesende darf sich frei fühlen, ob er seine Gedanken im Gebet laut aussprechen oder sie still im Herzen formulieren möchte.
Ausliegende Kopien laden dazu ein, die vorgebrachten Gebetsanliegen zu notieren. Sie können eine Gedächtnisstütze für das persönliche Gebet im stillen Kämmerlein sein.

Und zum Schluss noch eine Anmerkung:

Beten im "stillen Kämmerlein" ist vielen Christen vertraut. Da ist man ganz allein mit Gott und kann ihm alles sagen, was man auf dem Herzen hat. Niemand hört zu – nur Gott allein.
Anders ist es, wenn man mit anderen Menschen betet. „Ob ich wohl alles richtig mache? Ob ich meine Worte schön formuliere, mich theologisch korrekt ausdrücke? Was denken die anderen von mir?“ Diese oder ähnliche Fragen können Christen, die im gemeinschaftlichen, freien Beten wenig geübt sind, beschäftigen.

Hierzu ist zu sagen: Es gibt kein richtig oder falsch beten/formulieren!
Jeder soll das gesprochene Gebet des anderen mittragen und nicht kommentieren.
Und – alles was man im Gebetskreis gehört hat, wird streng vertraulich behandelt!

Schauen Sie doch einfach bei dem nächsten Gebetstreffen einmal vorbei – Sie sind herzlich eingeladen!

Termine für die Gebetstreffen:

Neu seit 2011: Normalerweise an jedem letzten Mittwoch im Monat um 20.30 Uhr im Raum der Stille, die genauen Termine finden Sie hier.

Kontaktperson:

Beatrix Storjohann, Tel. 41792