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Zeitlich im Plan
Neues Pfarrheim im Bau
Die Bauarbeiten des neuen Pfarrheimes in der St. Johannes Pfarrei Schlüsselfeld laufen auf Hochtouren. Trotz des langen Winters mit viel Schnee ist Stadtpfarrer Norbert Geyer zuversichtlich, die Bauarbeiten termingerecht bereits im Laufe des Sommers weitgehend abschließen zu können.

Das neue Großprojekt, das mit einem Kostenaufwand von 1,1 Millionen Euro kalkuliert ist, wurde im Sommer vorigen Jahres gestartet. Es ist gewissermaßen ein Ersatzbau, der im Schatten der Pfarrkirche steht, wo noch im vergangenen Jahr das sogenannte „Krug-Haus“  stand.

Grünes Licht

Obwohl dieses Objekt denkmalgeschützt eingestuft war, gab die Denkmalschutzbehörde nach einer umfangreichen Befunduntersuchung Grünes Licht zum beantragten Abriss. Antrag hatte hierzu die Pfarrei gestellt, die mit Unterstützung der Stadt und insbesondere dem Engagement von Bürgermeister Georg Zipfel letztlich alle Hürden für die Baugenehmigung überwinden konnte.

Am sehnlich erwartete Spatenstich  am 3. Juli 2005 hatten sich schließlich Prälat Hans Wich, die Architekten  Edith Obrusnik und Johannes Sieben, Karl Noppenberger vom Pfarrgemeinderat, Kirchenpfleger Georg Messingschlager, Bürgermeister Georg Zipfel und natürlich auch Stadtpfarrer Norbert Geyer beteiligt. Letzterer betonte in seinen Dankesworten, dass der Neubau direkt neben der Kirche die optimale Lösung sei.

Aufgrund der Ergebnisse aus dem durchgeführten Bodengutachten waren umfangreiche Fundament-Betonarbeiten durchzuführen. Anschließend wurden die Rohbauarbeiten zügig abgewickelt, so dass das Richtfest am 28. Oktober gefeiert werden konnte.

Noch vor Frosteinbruch erfolgte die Dacheindeckung, so dass in nun bereits „winterfesten“ Bau die Innenarbeiten nahtlos fortgesetzt wurden.

Das neue Pfarrzentrum wird ein zweigeschossiger Bau, dessen Baukörper sich nahtlos und nach Expertenmeinung auch harmonisch in den historischen Stadtkern einfügt. Ohne Vorbehalte war  das Planungskonzept in einer Stadtrat-Sondersitzung einstimmig und ohne Vorbehalt auf Änderungen abgesegnet worden. An der Finanzierung beteiligt sich die Kommune mit einem Zuschuss von 33 000 Euro. Den Löwenanteil trägt das Ordinariat Bamberg mit einem Förderbeitrag von knapp 60 Prozent, worüber sich Stadtpfarrer Geyer sehr freut. Die Restfinanzierung teilen sich nach Abzug der Spenden die Gemeinden St. Johannes Schlüsselfeld und St. Bartholomäus Thüngfeld gemäß der Zahl ihrer Pfarrangehörigen mit 60 zu 40 Prozent.
Die offizielle kirchliche Weihe wird laut Geyer im September oder Oktober erfolgen. Wohl auch deshalb, weil dann auch zu diesem Zeitpunkt die Außenanlage fertig angelegt und mit Bäumen sowie Sträuchern bepflanzt sein werde.

Mittelpunkt des neuen Hauses ist der im Erdgeschoss eingerichtete 126 Quadratmeter große Pfarrsaal. Daneben und auch im Obergeschoss entstehen Gruppen- und Lagerräume, um den verschiedenen Aktivitäten der Pfarrei Schlüsselfeld mit der Filialkirche Thüngfeld Rechnung zu tragen. Eingerichtet wird auch ein Meditationsraum für Stille und Einkehr.     
Datum: 08.05.2006
Autor: Valentin Schaub