Moderne Malerei im XXL-Format - Die 49 biblischen Motivbilder wirken mehr als Worte
kpw
Das Bibliarama wird mit seiner stattlichen Größe von 7,5 mal 7,5 Metern viele, viele Menschen zum Schauen, Verweilen und Innehalten anregen. Ein Jahr lang wird es tagtäglich frei zugänglich sei.
Marienweiher/Marktleugast Das Bibliarama des Künstlers Hermann Kugler hatte seinen Platz rund zwei Jahre neben der St. Johannis-Kirche im Pfarrgarten am Marktplatz in Wirsberg. Jetzt ist es direkt unterhalb des Turmes der Marien-Basilika im Wallfahrtsort zu Marienweiher zu bewundern. „Neue und alte Kunst treffen aufeinander – anspruchsvolle Malerei im modernen XXL-Format und traditionelle Baukunst. Es ist ein zusätzlicher Raum entstanden, der mit seinen Bänken und zwischen Grün und Blumen zum Verweilen, Besinnen und Nachdenken einlädt“, sagte Marktleugasts Bürgermeister Norbert Volk bei der feierlichen Eröffnung des Kunstwerks am Sonntagabend vor der Basilika im Rahmen der Maiserenade mit dem Musikverein Marktleugast. Vorausgegangen war eine Maiandacht in der Wallfahrtskirche. Weit über 250 Christen nahmen sich Zeit, um auch einigen Rednern geduldig zuzuhören.
Das mit seinen 7,5 auf 7,5 Metern beeindruckende Bibliarama wird jetzt tagtäglich ein Jahr lang frei zugänglich sein, sagte der Jörg Schmidt in seiner Eigenschaft als Leiter des Pilgerbüros (im Kantoratsgebäude) und des EU-Projektes „Marienweiher, als Ziel das leuchtet“. Schmidt freute sich, dass das Festwochenende in der Oberlandgemeinde mit der Feuerwehr-Wallfahrt, der große LQN-Gewerbeschau und dem Aufrichten des Pilger-Maibaumes mit der Übergabe des Kunstwerkes eine würdige Abrundung finde. Der Projektleiter sah in dem Bibliarama einen weiteren Schritt rund um die Wallfahrtsbasilika attraktive Angebote zu schaffen, die möglichst viele Menschen ansprechen. Ein Dankeschön sagte Jörg Schmidt an Markt Marktleugast und ihren Bauhof, die das Kunstwerk sehr standhaft aufgestellt und auch noch die Kosten dafür übernommen haben. Schön und hübsch haben die Gartenfreunde Marktleugast das Umfeld hergerichtet. „Keiner kommt daran vorbei und wird es sich intensiv anschauen.
Pater Alard Maliszewski blickte auf einen zusätzlichen Orientierungspunkt für Marienweiher. „Die 49 Bilder mit ihren biblischen Motiven wirken inspirierend auf uns alle und sagen mehr als Worte. Sie sind auch Anstoß für geistliche Überlegungen. Schauen sie drauf und nehmen sie etwas mit“, erbat sich der Pfarrer. Alard sah in dem Bibliarama von Hermann Kugler ein beeindruckendes Kunstwerk. Jeder, der die Treppen zur Wallfahrtsbasilika hinauf gehe, werde es sehen und einen Abstecher wagen. Der Geistliche wünschte dem Bibliarama eine segensreiche Zeit in Marienweiher. Er lobte die Arbeit aller Beteiligten sowie der Marktgemeinden Wirsberg und Marktleugast, die mit Rat und Tat dazu beigetragen haben, dass dieses nun am Fuße der Basilika stehe. Sein Dank galt auch Werner Herrmann vom gleichnamigen Posthotel in Wirsberg, der die Schaffung des Kunstwerkes sponserte.
„Die Mutter Maria will nicht im Vordergrund stehen und verweist an Jesu Christi. Und was Christus sagte steht in der Bibel. Hermann Kugler hat Vieles mit seinen zum Bibliarama gefügten 49 Motivbildern zusammengefasst und erfüllt damit in bester Weise das Wort der Gottesmutter Maria. Treten wir bildlich mit ihr zusammen: Nur auf das Wort Jesu Christi zu hören, dass wird hiermit gesagt!“, betonte Monsignore Dr. Dr. Feulner in seiner Eigenschaft als erster Vorsitzender der Basilikafreunde.
Im Rahmen eines kleinen Empfanges durfte jeder mit einem Glas Maibowle oder Sekt darauf anstoßen, dass sich das Bibliarama – jetzt in Marienweiher stehend – auch in dem Marienwallfahrtsort eines guten Zuspruches erfreut und an seinem Fuße so manche auch ökumenische Begegnung stattfindet.