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Entstehung

Ein Spaziergang durch die Natur zu zwölf ausgewählten Stationen

besinnlich - informativ - erholsam

ZWÖLF STATIONEN

Zwölf Mal halten wir inne. Lassen uns inspirieren von der Bibel, lassen uns faszinieren von der Schönheit der Natur. Pflanzen, Wasser und Boden zeigen uns Gottes Schöpfung. In Verbindung mit einem Zitat aus der Bibel lädt uns der Weg zum Nachdenken ein. Was haben wir aus der Natur gemacht? Was können wir von ihr lernen?

Der Übergang von der Stadt (als vom Menschen gestalteter Lebensraum) zum Wald (als ursprüngliche Vegetationsform) sowie die vom Menschen geschaffenen Veränderungen - all das zeigt uns der Schöpfungsweg.

Anfang und Ende

Der Schöpfungsweg beginnt und endet ganz bewusst am ehemaligen Kloster St. Michael. Die Benediktinermönche kultivierten hier unmittelbar nach der Bistumsgründung das sie umgebende Land. Der Anbau von Wein und Obst ist ihr Werk. Im Innern der Klosterkirche befindet sich ein wunderschönes Deckengemälde, das fast 600 verschiedene Pflanzen zeigt, darunter so exotische Gewächse wie Ananas und Tabak. Im Hof der ehemaligen Klosteranlage wurde 2003 ein Garten angelegt, in dem biblische Pflanzen wachsen. Bereits jetzt zieht dieser Bibelgarten in Verbindung mit der Pflanzendecke in der Klosterkirche viele Menschen aus nah und fern an.

Der Rundgang

Der Schöpfungsweg ist etwa 5 Kilometer lang und als Rundweg gedacht. Er führt von der Klosteranlage St. Michael bis zur Quellfassung des Ottobrunnens im Michelsberger Wald. Von dort aus zu den historischen Steinbrüchen des Rhätsandstein und dann wieder über den Kunigundenweg zurück zum Kloster. An sehenswerten Stationen des Weges (z. B. der historischen Quellfassung im Michelsberger Wald, den Steinbrüchen, einem Hohlweg, einer Waldwiese) wurden insgesamt 12 Hinweistafeln aufgestellt. Der Schöpfungsweg wurde anlässlich des 1000jährigen Bistumsjubiläums ins Leben gerufen. Durch seinen meditativen Charakter lädt er die Menschen ein, sich mit der Schöpfung zu beschäftigen und Ruhe in der Natur zu finden.

Themen des Schöpfungsweges
  • Die einmalige Verbindung der Menschen mit der Natur
  • Die Abhängigkeit des Menschen von den Schöpfungsgaben Gottes
  • Die Bedeutung des Klosters für die Zivilisation
    (Bau einer komfortablen Wasserversorgung, welche bis zum heutigen Tag funktioniert)
  • Vielfalt der Schöpfungsgaben (Wasser, Stein, Wald, Leben im Wald, Wiesen, Blick auf die Stadt, Klosterkirche, Bibelgarten)

Der Schöpfungsweg lädt Menschen zum Nachdenken ein: Was macht uns aus? Woher kommen wir? Was ist wichtig und erhaltenswert in unserer Welt? Die Schöpfung wurde so ausgestattet, dass sie sich immer wieder erneuert. Das Vergehen ist die Grundlage neuen Werdens. Nichts ist umsonst, und alles hat einen Sinn.

Der Weg für Kinder und Jugendliche

Die Schönheit der Schöpfung kann nur in der Natur selbst erlebt und verstanden werden. Aus der Liebe zur Natur erwächst auch der Wunsch diese zu schützen. Daher eignet sich der Schöpfungsweg für Schulklassen, beispielsweise als Baustein für den Religions-, Ethik- und Biologieunterricht. Eine Arbeitshilfe für Schulen erläutert Themen wie „Verantwortung für die Schöpfung, das Denken in Kreisläufen und die Entwicklung eines nachhaltigen, generationengerechten Lebensstils”. Am besten können solche Aufgaben in der Natur selbst erlernt werden.

Länge des Weges: 5 Kilometer

Arbeitshilfe

Die Arbeitshilfe ist gegen eine Schutzgebühr von 7,50 Euro bei der

AV-Medienzentrale
Heinrichsdamm 32, 96049 Bamberg

oder beim

Diözesan-Erwachsenenbildungswerk
Domstr. 5, 96049 Bamberg

erhältlich, bzw. im Buchhandel über ISBN 978-3-931432-16-4.