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Erst- und Jubelkommunion in Nurn gefeiert
Jubilare und Erstkommunionkinder lassen sich das Geheimnis der Heiligen Kommunion schenken
Zusammen mit den Jubilaren zogen die Erstkommunionkinder Luisa Förtsch, Jan Weiß und Marie Sesselmann (von links) in die Kirche St. Michael in Nurn ein.

„Ihr habt alle Grund zum Jubilieren, die einen zum ersten Mal und die anderen schon teilweise 70 Jahre“, sagte Pfarrer Richard F. Reis zu den Erstkommunionkindern Marie Sesselmann, Luisa Förtsch und Jan Weiß sowie zu den 15 Kommunionjubilaren, die den Ruf in die Kirche St. Michael nach Nurn gefolgt sind. Der Glaubensweg aller hat am Taufbecken angefangen, damit sind sie Kinder Gottes geworden. Diesen Glauben sollen sich die Kommunionkinder aber auch die Jubilare immer bewahren. Das Motto der diesjährigen Kommunionvorbereitung „Nehmt das ist mein Leib“ ist auch im Festgottesdienst allgegenwärtig. In den gemeinsamen Fürbitten baten die Kinder und Jubilare für ihre Eltern, Geschwister und alle die sie lieben, für die Gemeinde, die Gesunden und Kranken, die Jungen und Alten, für die Ärmsten dieser Welt und für alle Verstorbenen. „Kum ba yah, my Lord“ – „Bleib bei uns Herr“ hieß das schöne Danklied, das durch die Kirche hallte und alle, ob jung oder alt daran erinnerte, dass Gott immer da ist, auch wenn man ihn vergessen zu haben scheint, er vergisst keinen Menschen, er ist für alle da.

Die musikalische Gestaltung dieser Erst- und Jubelkommunion lag in den Händen des Musikvereins Nurn, an der Orgel Martin Franz, als Sängerin Corina Deuerling und an der Gitarre Andi Müller.

Die Andacht am Nachmittag stand ganz im Zeichen des Dankes. Eine Rose als Dank brachten die Kinder vor Gott, ein Dank für den schönen Gottesdienst am Morgen, ein Dank den Eltern und Paten und allen, die schützend ihre Hände über sie gehalten haben und ein Dank allen die diesen schönen Tag ausgerichtet haben. Vor der Monstranz mit dem Allerheiligsten wurde Gott angebetet und gepriesen. Die Kinder brachten ihre Fürbitten vor ihn. Er soll sie ermuntern, immer mit Freude zum Gottesdienst zu kommen, das Reich des Friedens und der Gerechtigkeit zu verbreiten und ihn immer so zu leiben, wie am Tag der Erstkommunion.

Datum: 03.05.2012
Autor: Susanne Deuerling