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Jeder Cent kommt den Menschen mit Behinderung zugute

Vorstandsvorsitzender Herbert Fiederling stellte in der Jahresmitgliederversammlung des Freundeskreises der Barmherzigen Brüder Gremsdorf ganz klar heraus, dass jeder Cent der Spenden und Beiträge ohne irgendwelche Abzüge den Menschen mit Behinderung zugute komme. So gingen im vergangenen Jahr rund 16.700 Euro in die Gremsdorfer Behinderteneinrichtung.

Von Spezialfahrrädern über ein Keyboard bis hin zu einem Pavillon reichten die Neuanschaffungen und gerade dafür gebe es eben keinerlei staatlichen Gelder, sagte Fiederling. In seinem Rückblick bezog der Vorsitzende auch die Zehnjahrfeier mit ein, die er als großen Erfolg bezeichnete. Nach den Ausführungen von Schatzmeisterin Stefanie Lotter liege der momentane Kassenstand bei 43.700 Euro.

„Ich hoffe, dass wir im Laufe des Frühjahrs mit dem Neubau eines weiteren Werkstattgebäudes beginnen können“, sagte der Geschäftsführer der Barmherzigen Brüder Gremsdorf, Günther Allinger, vor den 21 anwesenden Mitgliedern. Der Innenausbau des Schlosses gehe zügig weiter, so dass höchstwahrscheinlich Verwaltung und Fachdienste Ende des Jahres in das „neue Schmuckstück“ einziehen können.

Inwieweit die gemeinsame Betreuung von Menschen mit geistiger und psychischer Behinderung Sinn mache oder Schwierigkeiten bereite, wurde von den Freundeskreismitgliedern rege diskutiert. Allinger gestand ein, dass immer mehr psychisch behinderte Frauen und Männer mit chronischen Krankheitsbildern nach einem Wohn- und Arbeitsplatz fragen. Und die Einrichtung reagiere schon heute auf die unterschiedlichen Behinderungsformen und –grade durch ganz individuelle Förderpläne aber auch spezielle Wohnformen.

Datum: 02.04.2012
Autor: Johannes Salomon