Solidaritätsfonds für Arbeitslose der Erzdiözese BambergGeschichte des Solidaritätsfonds-
Zu Ende der 70er Jahre spielte die Arbeitslosigkeit schon eine große Rolle in der Arbeit der Betriebsseelsorge. Ein sichtbares Zeichen hierfür waren die punktuellen Kurse für Arbeitslose.
- Die heute existierenden Beratungsstellen für Arbeitslose in der Erzdiözese Bamberg entstanden unter dem Eindruck der wachsenden Arbeitslosigkeit in der ersten Hälfte der 80er Jahre. Um die gleiche Zeit beschloss der Priesterrat unter Mitwirkung des damaligen Leiters der Betriebsseelsorge Pfarrer Bernhard Simon einen Härtefonds für Arbeitslose für individuelle Notlagen zu gründen und der Verwaltung der Caritas zu geben. Ausgestattet wurde der Fonds damals mit 1.000.000 DM.
- Ab Mitte der 90er Jahre entwickelte die Betriebseelsorge den Gedanken der Beschäftigungsprojekte und suchte nach Finanzierungsmöglichkeiten. Das Ordinariat stellte 250.000 DM zur Verfügung.
- Im Jahre 1996 wurde der jetzige Erzbischöfliche Solidaritätsfonds für Arbeitslose mit 300.000 DM ausgestattet. Mit dem Fonds wurden in Zusammenarbeit mit den Agenturen für Arbeit zusätzliche, meist befristete Arbeitsplätze geschaffen.
- Im Rahmen des Bamberger Pastoralgespräches (1998 - 2000) wurde der Erzbischöfliche Solidaritätsfonds für Arbeitslose aufgewertet. Seit der zweiten Hälfte des Jahres 2000 erfuhr der Fonds eine neue Qualität. Unter dem Motto "einfach geben - doppelt helfen", wird seither jeder einzelne Spendeneuro aus Kirchensteuermitteln verdoppelt. Bisher wurden seit 1996 ungefähr 1,1 Mio € gespendet und damit ca. 300 Menschen wieder eine Lebensperspektive eröffnet!
Der Zweck Arbeitslosigkeit ist ein unsere Gesellschaft begleitendes Phänomen. Unabhängig von den Konjunkturdaten hat sich der Sockel der Langzeitarbeitslosen auf hohem Niveau verfestigt. Der Erzbischöfliche Solidaritätsfonds unterstützt gerade die Menschen, die schon seit längerer Zeit ohne Arbeit sind. Arbeitslosigkeit bedeutet nicht nur mit finanziellem Verlust zurechtkommen zu müssen sondern auch mit Selbstzweifel, Sinnverlust und massiven Zukunftsängsten. Der Erzbischöfliche Solidaritätsfonds für Arbeitslose will ein Zeichen setzen! "einfach geben - doppelt helfen", Arbeitslose sollen durch Initiativen und Projekte wieder ermutigt werden. Sie sollen erfahren, dass ihre Kreativität und Schaffenskraft in unserer Gesellschaft gebraucht werden. Der Erzbischöfliche Solidaritätsfonds für Arbeitslose will Lebensmöglichkeiten eröffnen! Mitmenschen, am Rande unserer Gesellschaft, sollen wieder Perspektiven für sich finden. Das ZielAngesichts der umfangreichen Erwerbslosigkeit in der Erzdiözese Bamberg - v. a. dem hohen Sockel von Langzeitarbeitslosigkeit (ca. 1/3) will der Erzbischöfliche Solidaritätsfonds für Arbeitslose "einfach geben - doppelt helfen", Alle Verantwortlichen innerhalb der Kirche ermuntern zusätzliche Arbeitsplätze bei den Gemeinden, Verbänden und in den Einrichtungen zu schaffen. Die Finanzierung für diese meist befristeten Stellen übernimmt die Agentur für Arbeit und der Solidaritätsfonds, wenn die Restmittel für eine zu schaffende Stelle selbst nicht aufgebracht werden können. Wir brauchen Ihre HilfeWir brauchen Ihre ganz persönliche Hilfe - •weil Krankheit, Unfall, Betriebskonkurse die Lebensplanung schnell zerstören können,
- •weil arbeitslose Menschen, vor allem wenn sie älter sind oder gesundheitliche Probleme haben, kaum eine Chance auf dem ersten Arbeitsmarkt bekommen,
- •weil viele Menschen, die schon länger arbeitslos sind, ohne spezielle Hilfsangebotenur sehr schwer einen Arbeitsplatz finden.
Deshalb brauchen wir Ihren kleinen und doch so wichtigen Beitrag, denn jeder Spendeneuro, den Sie uns geben wird aus Kirchensteuermitteln verdoppelt. "einfach geben - doppelt helfen" Spendenkonto: Solidaritätsfonds für Arbeitslose, LIGA-Bank Bamberg, Kto. 90 37 888, BLZ 750 903 00

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