Jubiläumsausstellung 2007
Stationen der AusstellungAuf zwölf Stationen spiegeln die kostbaren Bestände des Domschatzes und hochwertige Leihgaben die Geschichte von Diözese und Hochstift in Zeit, Raum und Liturgie wider.
| 1. |
Bausteine der Bistumsgeschichte |
| 2. |
Die Gründung 1007 – Sakrale Herrschaft,Memoria, Fränkisches Rom |
| 3. |
Bischof Otto – Reformer, Missionar, Heiliger |
| 4. |
Im Dienste des Reiches |
| 5. |
Leben im Hochstift |
| 6. |
Schätze des Glaubens |
| 7. |
Ecclesia et Civitas* |
| 8. |
Zeitalter der Konfessionen* |
| 9. |
Glanz des Barock |
| 10. |
Glaube und Vernunft? |
| 11. |
Das neue Erzbistum |
| 12. |
Aufbruch zur Moderne |
Interaktive Präsentation und Medienraum * Räume im Historischen Museum der Stadt Bamberg An der Wende des ersten Jahrtausends schuf Kaiser Heinrich II. mit Bamberg ein Modellbistum, das Vorbildcharakter für das ganze Reich besaß. Bis heute zeugen von seiner reichen Ausstattung durch das heilige Stifterpaar die prächtigen Bauten des Dombergs, hier liegen Hll. Heinrich und Kunigunde begraben. Unter dem Schutz des Sternenmantels Kaiser Heinrichs II. entwickelte sich Bamberg im Laufe des Mittelalters zu einem Zentrum der Bildung und Kultur. Bischof Otto der Heilige führte Klosterreformen durch, stand im Dienste des Reiches und wirkte als Missionar der Pommern. Unter den hochwertigen Leihgaben, die im Jubiläumsjahr in Bamberg gezeigt werden, befinden sich prachtvolle Codices, die Frauenkrone aus der Schatzkammer der Residenz in München, Elfenbeintafeln des 11.Jahrhunderts, gotische Reliquienbüsten und wertvolle Tafelbilder. Zusammen mit den Exponaten aus den Pfarreien der Diözese spiegeln die kostbaren Bestände des Domschatzes die Geschichte von Bistum und Hochstift wider. Im Wechselspiel von Tradition und Reform erlebte das Bistum Licht und Schatten. Dazu gehören mittelalterliche Stifte und Klöster ebenso wie Hexenverfolgung und der Glanz des Barock. Die politische Eingliederung in das spätere Königreich Bayern brachte 1802/03 das Ende für das weltliche Hochstift. Als neues Erzbistum hatte sich Bamberg im 19. Jahrhundert vermehrt der Seelsorge und den Fragen des Industriezeitalters zu stellen. Am Beginn des 20. Jahrhunderts entstanden moderne Kirchenbauten, die unter der NS-Diktatur zu Symbolen des Glaubens wurden. Der Neuanfang nach dem Zweiten Weltkrieg war begleitet von den Reformen des 2. Vatikanischen Konzils und der Mitbestimmung von Laien. Das Miteinander in der Weltkirche gehört zu den aktuellen Fragen an der Schwelle zum dritten Jahrtausend. 
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