SternenmantelZeitliche Einordnung und Fertigstellung des MantelsHeinrich sorgte für die Fertigstellung des ihm zugedachten Mantels. Er wollte ihn jedoch nicht selbst tragen und stiftete ihn dem Bamberger Dom. Wie die Inschrift unter dem Viereck auf der Rückenmitte besagt, wünschte Heinrich, dass dem höchsten Wesen dieses kaiserliche Geschenk willkommen sein möge. („SVP(ER)NE VSYE SIT GRATIV(M) HOC CESARIS DONVM“). Beim Tod Heinrichs im Juli 1024 dürfte sich der Sternenmantel bereits im Bamberger Domschatz befunden haben. Die Lebensdaten Heinrichs II. und das Schicksal des apulischen Fürsten Ismahel erlauben eine zeitliche Einordnung des Sternenmantels zwischen 1018 und 1024. als Entstehungsort kommt Regensburg in Frage, da die Majuskel-Buchstaben der großen Randumschrift am ehesten mit Initialen der Regensburger Buchmalerei, z.B. im Sakramentar des hl. Wolfgang (Bibliotheca capitulare, Verona) oder in einem Regensburger Evangelistar (Germanisches Nationalmuseum, Nürnberg), zu vergleichen sind.
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