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Bistumsjubiläum 2007

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Sternenmantel

Beschreibung

Sternenmantel

Beschreibung

Sternenmantel Kaiser Heinrichs II.
Sternenmantel Kaiser Heinrichs II.
Die Sterne, die jeweils aus zwei ineinander gesteckten Quadraten gebildet sind, breiten sich strahlenförmig, von oben nach unten größer werdend, über den halbkreisförmigen Mantel aus. In einem Quadrat in der Rückenmitte als der vornehmsten Stelle ist Christus in der Mandorla dargestellt, umgeben von den Symbolen der vier Evangelisten. Darum gruppieren sich „SOL“ (Sonne) und „LVNA“ (Mond), Alpha und Omega als Anfang und Ende der Welt sowie Cherubim und Seraphim. Gemeinsam verkörpern sie die Maiestas Domini, die Größe des Herrn. Weitere christliche Motive reihen sich an, so 14 runde Medaillons mit den Evangelistensymbolen, außerdem 21 Medaillons mit nimbierten Halbfiguren (ein 22. ist anzuschließen, aber nur fragmentarisch erhalten). Die beiden stehenden Personen über der Maiestas Domini und die sechs sitzenden Gestalten an den vorderen Kanten des Mantels sind nicht zu benennen. Die christliche Mitte ist umgeben von Sternzeichen, die um die beiden Himmelshälften angeordnet sind.

Den unteren Saum des Mantels umzieht eine gestickte lateinische Inschrift in Majuskeln. Sie ist im rechten Teil aus Platzgründen nicht vollständig. Der Ergänzung zu zwei Hexametern durch den Aachener Kanonikus Franz Bock (1823-1899) wurde aber bisher nicht widersprochen: „Heil sei dir, du Zierde Europas, Kaiser Heinrich, dein Reich mehre der König, der da herrschet ewiglich.“ (Übersetzung von Ernst Maas).

 
   
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