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Bistumsjubiläum 2007

1000 Jahre

Bischöfe

Ludwig Schick

1000 Jahre

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Portrait Ludwig Schick

Ludwig Schick wurde am 28. Juni 2002 von Papst Johannes Paul II. zum Bamberger Bischof ernannt.

Ludwig Schick wurde am 22. September 1949 in Marburg geboren. Von seinem Heimatort Mardorf aus besuchte er die Stiftsschule St. Johann in Amöneburg, wo er 1969 das Abitur ablegte. Seine philosophisch-theologischen Studien absolvierte er in Fulda und Würzburg. Nach seiner Priesterweihe am 15. Juni 1975 und der Kaplanszeit in Neuhof widmete er sich weiterführenden kanonistischen Studien an der Päpstlichen Universität Gregoriana, die er 1980, wo er die Promotion mit „summa cum laude“ abschloss. Seine Doktorarbeit behandelt das Thema "Das dreifache Amt Christi und der Kirche". Während seines Aufenthalts in Rom war er durch den Apostolischen Stuhl zum Vizerektor des Priesterkollegs Santa Maria dell' Anima bestellt worden. Seit 1981 lehrte Schick an der Theologischen Fakultät Fulda und am Katholischen Seminar an der Philipps-Universität Marburg Kirchenrecht. In der Diözese Fulda war Dr. Schick zunächst im Bischöflichen Offizialat und 15 Jahre lang in der Priesterfortbildung tätig. Über ein Jahrzehnt war er Ökumenereferent und Vorsitzender der Ökumenischen Kommission des Bistums, Seit 1985 ist er Inhaber des Lehrstuhls für Kirchenrecht an der Theologischen Fakultät Fulda. 1987 wurde ihm als Ordinariatsrat darüber hinaus die Leitung der Stabsstelle Kirchenrecht im Bischöflichen Generalvikariat übertragen. Im gleichen Jahr wurde er ins Domkapitel berufen. 1990 wurde er zum stellvertretenden Generalvikar ernannt. Am 1. September 1995 folgte die Ernennung zum Generalvikar der Diözese. Am 20. Mai 1998 wurde Schick von Papst Johannes Paul Il. Zum Titularbischof von Auzia (Algerien) und zum Weihbischof in Fulda ernannt und am 12. Juli des gleichen Jahres durch Erzbischof Johannes Dyba im Fuldaer Dom feierlich konsekriert. "Mein bischöflicher Dienst soll ganz und einzig Jesus Christus kennen. Er allein ist mein Programm", sagte er an seinem Weihetag. Gemäß seinem Wappenspruch aus dem 1. Korintherbrief des Apostels Paulus "Jesus Christus - die Weisheit uns von Gott gegeben" will er Gottes befreiende Botschaft verkünden. Trotz seiner Aufgaben in der Bistumsleitung war es Schick deswegen immer wichtig, im Rahmen seiner zeitlichen Möglichkeiten seelsorgliche Aufgaben weiter wahrzunehmen.

Ein Bischof, der auf Menschen zugeht

Am 28. Juni 2002 wurde Schick von Johannes Paul II. zum Erzbischof von Bamberg ernannt. Im folgenden Jahr erhielt er in Rom das Pallium aus der Hand von Papst Johannes Paul II.

Auch als Erzbischof ist Schick der unmittelbare Kontakt zu den Gläubigen in der ganzen Diözese ein wichtiges Anliegen. Das drückt sich unter anderem in vielen pastoralen Besuchen in der Erzdiözese aus. Immer wieder geht er dabei auf Menschen zu und kann durch seine ganze Persönlichkeit zu überzeugen.

Aber auch inhaltlich setzte Erzbischof Schick in den letzten Jahren etliche Akzente. 2003 wurde das „Rosenkranzjahr“ in der Erzdiözese Bamberg mit besonderen Gottesdiensten, Gebeten und Impulsen für die Gläubigen begangen. Während des „Jahres der Bibel“ setzte sich Schick dafür ein, dass sich die Gemeinden verstärkt mit dem Evangelium beschäftigen. Aber auch in die gesellschaftliche Öffentlichkeit sollte es mit der „Nacht der Bibel“ in Bamberg einen besonderen Akzent geben. Im Jahr 2004 fand in Bamberg mit der „Meile der Kontinente“ der bundesweite MISEREOR-Auftakt statt. Zu diesem Anlass vereinbarte Ludwig Schick mit Bischof Jaques Sarr aus der Diözese Thiés/Senegal ein Diözesanpartnerschaft ab dem 2007. Diese soll nach seiner Ansicht ein gemeinsamer Beitrag ein, „um der weltweiten Globalisierung ein menschliches Gesicht zu geben“.

Mit der Inkraftsetzung des Pastoralplans und der Gründung der Familienstiftung „Kinderreich“ 2005 setzte Ludwig Schick wichtige Impulse in der Seelsorge und Familienpolitik des Erzbistums. 2005 war der Weltjugendtag mit mehreren Tausenden Besuchern aus 36 Ländern ein großer Erfolg. Seit 2006 leitet Schick die Kommission „Weltkirche“ der deutschen Bischofskonferenz und ist damit ein Art „Außenminister“ der katholischen Kirche in Deutschland.

Mit einem feierlichen Pontifikalamt eröffnete Schick im Bamberger Dom am 1. November 2006 die Feierlichkeiten zum 1000jährigen Bistumsjubiläum.

 
   
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