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Arbeitsbefreiung

Arbeitsbefreiung bei der Niederkunft der Ehefrau

Bei Niederkunft der Ehefrau erhalten Beschäftigte für einen Arbeitstag Arbeitsbefreiung unter Fortzahlung des Entgelts. Lebt bereits ein Kind unter 12 Jahren oder eine pflegebedürftige Person in demselben Haushalt, erhöht sich der Anspruch auf zwei Arbeitstage.

Arbeitsbefreiung bei Erkrankung des Kindes

Beschäftigte erhalten bei Erkrankung eines Kindes, welches das 12. Lebensjahr noch nicht vollendet hat bis zu 4 Arbeitstage bezahlte Arbeitsbefreiung, soweit im laufenden Kalenderjahr kein Anspruch nach § 45 SGB V besteht oder bestanden hat.

Ein Anspruch nach § 45 SGB V besteht für gesetzlich und in der Regel auch freiwillig krankenversicherte Beschäftigte, deren Kinder gesetzlich krankenversichert sind. Sie haben Anspruch auf Krankengeld bei Erkrankung eines Kindes, welches das 12. Lebensjahr noch nicht vollendet hat. Die Bezugsdauer für Krankengeld beträgt pro Kind im Kalenderjahr bis zu 10 Arbeitstage; insgesamt jedoch höchstens
25 Arbeitstage (bei Alleinerziehenden jeweils das Doppelte).

Unter Vorlage einer Kopie der „Ärztlichen Bescheinigung für den Bezug von Krankengeld bei Erkrankung eines Kindes“ wird der/die Beschäftigte für die Bezugsdauer ohne Vergütung vom Dienst freigestellt. Eine Kopie dieser Bescheinigung benötigt die Personalabteilung des Erzbischöflichen Ordinariats Bamberg, um die Arbeitsbefreiung bei der Entgeltabrechnung berücksichtigen zu können.

Die Originalbescheinigung des Arztes muss zur Beantragung des Krankengeldes ausgefüllt bei der zuständigen Krankenkasse eingereicht werden.