Zum Tod von Papst Johannes Paul II.Worte des Papstes
|
|
 |
| Ansprache bei der Eröffnungsfeier zum Jubiläum der Jugend im Jahr 2000 (Quelle vatican.va) |
|
Papst Johannes Paul II. äußerte sich oft zu Fragen des Glaubens und gesellschaftlichen Themen. Hier einige Aussprüche seit seiner Wahl zum Pontifex im Jahr 1978: "Ich hatte Angst, diese Wahl anzunehmen, aber ich tat es im Geist des Gehorsams..." (Rom, 16. Oktober 1978, nach der Papstwahl) "Ich bete für den Bruder, der mich verwundet hat und dem ich aufrichtig vergeben habe." (Krankenhaus in Rom, 17. Mai 1981, vier Tage nach dem Attentat auf dem Petersplatz) "Heute stehen wir vor den Ruinen eines der vielen Türme von Babel in der Geschichte der Menschheit... Der Anspruch, eine Welt ohne Gott zu errichten, hat sich als illusorisch erwiesen." (Prag, 21. April 1990, zum Untergang des Kommunismus) ´"Nie wieder Krieg, dieses ausweglose Abenteuer; nie wieder Krieg, diese Spirale von Trauer und Gewalt; nicht dieser Krieg im Persischen Golf..." (Rom, 16. Januar 1991, zum Ausbruch des Golfkrieges) "Das Zölibat muss also als unschätzbares Geschenk Gottes ... in freier und von Liebe getragener Entscheidung angenommen und unablässig erneuert werden." (Rom, 25. März 1992, Apostolisches Schreiben "Pastores Dabo Vobis") "Auch wenn der Papst von Natur aus eher nachgiebig ist, muss er streng sein, wenn es um Prinzipien geht." (Rom, 6. März 1994) "Nennt mich einfach Karol!" (Manila, 14. Januar 1995, zu jugendlichen Gläubigen) "Abtreibung und Euthanasie sind also Verbrechen, die für rechtmäßig zu erklären sich kein menschliches Gesetz anmaßen kann." (Rom, 30. März 1995, Enzyklika "Evangelium Vitae") "Die Menschenrechte sind das Fundament jeder Zivilisation: Diese Überzeugung habe ich aus Polen mitgenommen, von den Auseinandersetzungen mit dem sowjetischen System und dem kommunistischen Totalitarismus." (Auf dem Flug nach Havanna, 21. Januar 1998) "Haben die Christen den Juden jeden möglichen Beistand gewährt? Viele taten es, andere aber nicht... Wir bedauern zutiefst die Fehler und das Versagen dieser Söhne und Töchter der Kirche." (Rom, 16. März 1998, Vatikan-Dokument "Wir erinnern uns, Nachdenken über die Shoa") "Die Wahrheit ist kein Produkt einer Kirche von unten, sondern sie kommt von oben, von Gott." (Rom, 20. November 1998) "Ich bin nach Yad Vaschem gekommen, um der Millionen zu gedenken, denen alles geraubt wurde, vor allem ihre menschliche Würde, und die im Holocaust ermordet wurden." (Jerusalem, 23. März 2000) "Die Spirale des Hasses und der Gewalt darf nicht weitergehen." (Rom, 12. September 2001, nach den Terroranschlägen in den USA) "Der Krieg der Mächtigen gegen die Schwachen hat heute mehr als früher tief greifende Spaltungen zwischen Reichen und Armen aufgerissen." (Rom, zum 25-jährigen Amtsjubiläum im Papst-Schreiben "Die Hirten der Herde") "Ich teile mit Euch eine Zeit des Lebens, die von physischer Krankheit gekennzeichnet ist... Liebe Brüder und Schwestern, ich möchte Euch alle in die Arme schließen, einen nach dem anderen." (Lourdes, 14. August 2004, zu Kranken und Behinderten) 
|