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Zum Tod von Papst Johannes Paul II.Lebenstafel von 1978 bis 2000- 16. 10.1978
Teilnahme am August-Konklave, das Johannes Paul I. wählt; beim Konklave nach dessen plötzlichem Tod fällt am 16. Oktober die Wahl auf Karol Wojtyla; er ist der erste nichtitalienische Papst seit 455 Jahren und nennt sich Johannes Paul II. - 25.01.1979
Erste Auslandsreise in die Dominikanische Republik, nach Mexiko und auf die Bahamas. - 04.03.1979
Veröffentlichung der ersten von 14 Enzykliken ("Redemptor hominis"). - 02. - 10.06.1979
Johannes Paul II. besucht erstmals als Papst sein Heimatland Polen. Mit seiner Unterstützung für die 1980 gegründete Gewerkschaftsbewegung "Solidarnosc" beeinflusst er maßgeblich den für die Entwicklung in Mittel- und Osteuropa wesentlichen politischen Umbruch. - 15. 11.1980
Erster vor drei Deutschland-Besuchen, Würdigung des Reformators Martin Luther. - 1987
zweiter und 1996 dritter Deutschland-Besuch. - 13.05.1981
Papst Johannes Paul II. wird bei einer Generalaudienz auf dem Petersplatz von dem türkischen Rechtsextremisten Mehmet Ali Agca durch mehrere Schüsse schwer verletzt. - 28.05.1982
Als erster Papst seit Abspaltung der Anglikaner vor 450 Jahren betritt Johannes Paul II. britischen Boden. - 15.09.1982
PLO-Führer Jassir Arafat wird im Vatikan empfangen. - 05.01.1983
Neues Kirchenrecht veröffentlicht. Es tritt im November 1983 in Kraft. - 11.12.1983
Johannes Paul II. besucht als erster Papst eine protestantische Kirche. - 10.01.1984
Vatikan und USA nehmen nach 117 Jahren wieder diplomatische Beziehungen auf. - 13.04.1986
Als erstes katholisches Kirchenoberhaupt besucht Johannes Paul II. ein jüdisches Gotteshaus - die Synagoge in Rom. - 27.10.1986
Papst lädt zum Weltgebetstag für den Frieden Religionsvertreter aus aller Welt nach Assisi. - 01.12.1989
Als erster und einziger KPdSU-Generalsekretär wird Michail Gorbatschow vom Papst empfangen. - 02.12.1992
Der 1632 von der Inquisition verurteilte Astronom Galileo Galilei wird rehabilitiert. - 17. 05.1993
Erstmals seit 1566 erscheint ein neuer "Weltkatechismus". - 16.03.1998
In einem Dokument "Nachdenken über die Shoa" erkennt der Vatikan die Mitschuld der Christen, nicht jedoch der Kirche am Holocaust an. - 07.05.1999
Besuch in Rumänien, erstmals Reise in ein Land mit orthodoxer Bevölkerungsmehrheit. - 20.11.1999
Aufforderung an die deutschen Bischöfe, die Schwangerenkonfliktberatung fortzusetzen, ohne den für einen legalen Schwangerschaftsabbruch notwendigen Schein über die Beratung auszustellen. Damit muss die katholische Kirche in Deutschland aus dem System der staatlichen Beratungsstellen aussteigen. - 25.12.1999
Öffnung der Heiligen Pforte im Petersdom, Beginn des großen Jubiläumsjahres 2000 - 24.02.2000
Reise zum Berg Sinai in Ägypten, wo Moses nach biblischer Überlieferung die Zehn Gebote erhielt. - 12.03.2000
Großes Mea Culpa für die Verfehlungen der Kirche wie Glaubenskriege, Judenverfolgungen und Inquisition. - 20.03.2000
Pilgerreise nach Israel, Jordanien und in die Palästinensergebiete. An der Klagemauer in Jerusalem bittet der Papst um Vergebung für Judenverfolgungen durch Christen, feiert Gottesdienste in Bethlehem und Nazareth. - 13.05.2000
Papst spricht zwei der Hirtenkinder, denen 1917 die Muttergottes erschienen sein soll, selig; zugleich veröffentlicht der Vatikan das so genannte dritte Geheimnis von Fatima - es war die Prohezeiung eines Attentates auf einen "Bischof in Weiß", interpretierbar als Vorahnung des Anschlags auf Johannes Paul II. im Jahre 1981. - 03.09.2000
Johannes Paul II. spricht seine Amtsvorgänger Pius IX und Johannes XXIII. selig. - 01.10.2000
Ungeachtet der scharfen Kritik aus Peking spricht der Papst 120 Katholiken heilig, die in China Christenverfolgungen zum Opfer gefallen sind.

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