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Spirituelles

Prominente zur Bibel

Glaubensbasis und Antrieb
Die Bibel als Quelle für das Christentum

Die Bibel war, ist und bleibt das Buch der Bücher. Keine andere Schrift ist so oft gedruckt, gelesen, übersetzt und verbreitet worden. Das Alte Testament war vor vielen Jahrhunderten Grundlage für drei Weltreligionen; das Neue Testament war und ist die Quelle für das Christentum als größte Religionsbewegung aller Zeiten - zudem Anlass für politische Umwälzungen, Anstoß für soziale Bewegungen, Ideengeber für Kunst und Kultur. Dabei bildet die Bibel nicht nur die Glaubensbasis für jetzt fast zwei Milliarden Menschen. Bis hin zu Skeptikern und Atheisten haben sich die Leser ihrem Bann nicht entziehen können. Weiches Buch ihn am meisten beeinflusst habe, wurde der Schriftsteller Bertolt Brecht gefragt. "Sie werden lachen: die Bibel", bekannte der Kommunist.

Aufregende Geschichten

Sie sei eine "Sammlung von aufregenden Geschichten, Generationskonflikten, Mord und Totschlag, gipfelnd im Hohelied der Liebe". Brecht und viele andere Dichter schöpften Stoff aus der Themenfülle der Bibel. Das Buch inspirierte Heinrich Heine zur Ballade "Belsazar"; Thomas Mann schrieb einen Josephsroman. Traktate zu Jesus und seiner Botschaft sind nicht zu zählen. Tausende Bilder von den Ikonen über Rembrandt bis zu Marc Chagall gäbe es ohne die Bibel nicht. Das musikalische Werk von Bach, Händel, Mozart und anderen Komponisten wäre ohne deren Inspiration deutlich ärmer.

Menschlichstes

Der Publizist Rudolf Augstein neigte zur Ironie, doch Gestalt und Format des Jesus von Nazareth ließen ihn nie los. Die Bibel war für ihn "das menschlichste, das vielfältigste, das tiefste und höchste Erzählwerk der Welt". Bundespräsident Johannes Räu wusste: "Er suchte nach dem Menschen in Jesus und schrieb ein wahrlich kritisches Buch voller Zuwendung über ihn." Rau selbst sieht in der Bibel das aufregendste Buch überhaupt "weil es die Menschen so schildert, wie sie sind, und weil es gleichzeitig deutlich macht: sie brauchen nicht so zu bleiben". Bundeskanzler Gerhard Schröder (SPD) hält die Geschichte vom Lohn im Weinberg für besonders nachdenkenswert.

Der Denker Johann Gottlieb Fichte sah in der Bibel Erkenntnisse, "zu denen alle Philosphie am Ende doch wieder zurück muss". Der Theologe Sören Kierkegaard mahnte: "Die Bibel ist nicht dazu da, dass wir sie kritisieren, sondern dazu, dass sie uns kritisiert." Der Autor Mark Twain räumte ein, "dass mich gerade diejenigen Bibelstellen beunruhigen, die ich verstehe.

Antwort auf alle Fragen

Beeindruckt zeigte sich auch sein Kollege William Shakespeare: "Um sein Ziel zu erreichen, zitiert selbst der Teufel aus der Bibel." Der von den Nazis ermordete Theologe Dietrich Bonhoeffer meinte, die Bibel allein sei "die Antwort auf alle unsere Fragen". Franziskus von Assisi hatte bereits betont: "Die Heilige Schrift lesen, heißt von Christus Rat holen." Der Reformator Martin Luther bekannte, er finde "noch alle Tage etwas Neues drinnen". Etliche Personen der Bibel haben Gewicht für Juden, Christen und Muslime: Abraham, Ismail, Joseph, Mose und Jesus. Die christliche Botschaft krempelte das Römische Reich um, musste aber auch herhalten zur Begründung für blutige Kreuzzüge, fanatische Hexenverfolgung, konfessionellen Zwist, gnadenlose Inquisition und lästerliche Zeugnisse von Diktatoren.

Grundlage für Verfassung

Die Bibel bildet die Grundlage für Caritas und Diakonie. Sie ist manchen wechselhaften Interpretationen und Mißverständnissen zum Trotz wesentliche sittliche Grundlage für das deutsche Grundgesetz und andere staatliche Verfassungen. Auch berühmte Sportler und Sänger bekennen sich zur Basis der Bibel. Deftige Worte findet Kardinal Karl Lehmann: "Die Bibel ist Sprengstoff für unser Leben." Neben ihm bittet der protestantische Präses Manfred Kock: "Prüfen Sie, was die Bibel Menschen sagt, und suchen Sie nach Spuren für Gottes Segen in ihrem eigenen Leben." Und Philosoph Immanuel Kant erklärte feierlich: "Die Bibel ist mein edelster Schatz, ohne den ich elend wäre."

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