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Bücher der Bibel

Das Buch Jeremia („Jahwe erhöht“)

In den zwei Jahrzehnten vor der Zerstörung Jerusalems (586 v. Chr.) trat ein scharfer Kritiker auf, der mit Worten und provozierenden Handlungen (27,2) den Königen ihre soziale Bosheit und politische Kurzsichtigkeit vorwarf. Er kritisiert Götzenverehrung und Treulosigkeit gegenüber dem Gott Israels. Klar zeichnet sich für ihn der nahe Untergang ab, dem dann später ein von Gott ermöglichter Neuanfang folgen wird. Im Jeremiabuch wird spürbar, wie es solch unbequemen Propheten damals erging: Einige wurden ermordet, Jeremia landet als Gefangener in einer Zisterne. Seine Spuren verlieren sich in Ägypten, wo er gegen den Götzenkult predigte.

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