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2. Impuls

„Die Apostel kamen zurück und erzählten Jesus alles, was sie getan hatten. Dann nahm er sie beiseite und zog sich in die Nähe der Stadt Betsaida zurück, um mit ihnen allein zu sein. Aber die Leute erfuhren davon und folgten ihm. Er empfing sie freundlich, redete zu ihnen vom Reich Gottes und heilte alle, die seine Hilfe brauchten. Als der Tag zur Neige ging, kamen die Zwölf zu ihm und sagten: Schick die Menschen weg, damit sie in die umliegenden Dörfer und Gehöfte gehen, dort Unterkunft finden und etwas zu essen bekommen; denn wir sind hier an einem abgelegenen Ort. Er antwortete: Gebt ihr ihnen zu essen! Sie sagten: Wir haben nicht mehr als fünf Brote und zwei Fische; wir müssten erst weggehen und für all diese Leute Essen kaufen. Es waren etwa fünftausend Männer. Er erwiderte seinen Jüngern: Sagt ihnen, sie sollen sich in Gruppen zu ungefähr fünfzig zusammensetzen. Die Jünger taten, was er ihnen sagte, und veranlassten, dass sich alle setzten. Jesus aber nahm die fünf Brote und die zwei Fische, blickte zum Himmel auf, segnete sie und brach sie; dann gab er sie den Jüngern, damit sie diese an die Leute austeilten. Und alle aßen und wurden satt. Als man die übriggebliebenen Brotstücke einsammelte, waren es zwölf Körbe voll.“ (Lk 9, 10-17)

Noch ist nicht Festmahl, sondern Alltagsleben.
Zunehmend haben wir kirchlicherseits den Eindruck, dass es hinten und vorne nicht reicht.
Auch wenn damit nicht alle Probleme gelöst sind, hilft die Perspektive dieses Bibelabschnittes vielleicht doch:
Konzentrieren wir uns auf das, was wir haben, und geben es ungeniert an die Menschen weiter, die es brauchen.

So haben es die Jünger bei Jesus gelernt und gemacht und haben es sich nicht träumen lassen, dass ein ganzes christliches Abendland daraus wurde.

2. Impuls (21. Mai 2007 - 26. Mai 2007) (27 KB)
Eingestellt von
Jürgen Eckert
eckert@erzbistum-bamberg.de
Eingestellt am: 15.05.2007 15:27
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