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Impuls 2

„Am Sabbat lehrte Jesus in einer Synagoge. Dort saß eine Frau, die seit achtzehn Jahren krank war, weil sie von einem Dämon geplagt wurde; ihr Rücken war verkrümmt, und sie konnte nicht mehr aufrecht gehen. Als Jesus sie sah, rief er sie zu sich und sagte: Frau, du bist von deinem Leiden erlöst. Und er legte ihr die Hände auf. Im gleichen Augenblick richtete sie sich auf und pries Gott. Der Synagogenvorsteher aber war empört darüber, dass Jesus am Sabbat heilte, und sagte zu den Leuten: Sechs Tage sind zum Arbeiten da. Kommt also an diesen Tagen und lasst euch heilen, nicht am Sabbat! Der Herr erwiderte ihm: Ihr Heuchler! Bindet nicht jeder von euch am Sabbat seinen Ochsen oder Esel von der Krippe los und führt ihn zur Tränke? Diese Tochter Abrahams aber, die der Satan schon seit achtzehn Jahren gefesselt hielt, sollte am Sabbat nicht davon befreit werden dürfen? Durch diese Worte wurden alle seine Gegner beschämt; das ganze Volk aber freute sich über all die großen Taten, die er vollbrachte.“ (Lk 13, 10-17)

Im Lukas-Evangelium werden die Frauen häufiger genannt als sonst.
Der Evangelist legt Wert darauf, dass sich mit seiner Frohen Botschaft auch die Frauen identifizieren können.
Die Frau steht am Rand, als Kranke und als Frau.

Es ist nicht überliefert, dass sich jemand für sie eingesetzt hätte.
Sie wird von Jesus gesehen. Sie wird von Jesus angesprochen.
Sie wird von Jesus berührt.

In welcher Ecke ich auch stehe, was auch immer mich niederdrückt
und wie lange es schon so geht:
Jesus sieht mich. Jesus spricht mich an.
Jesus berührt mich zärtlich. Ich lasse mich von ihm aufrichten.

Und wenn ich es heute noch nicht glauben kann,
lasse ich es morgen wieder an mir geschehen.

2. Impuls (08.01.07 bis 13.01.07) (26 KB)
Eingestellt von
Jürgen Eckert
eckert@erzbistum-bamberg.de
Eingestellt am: 10.01.2007 12:03
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