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Impuls 1

„An einem anderen Sabbat ging Jesus in die Synagoge und lehrte. Dort saß ein Mann, dessen rechte Hand verkrüppelt war. Die Schriftgelehrten und die Pharisäer gaben acht, ob er am Sabbat heilen werde; sie suchten nämlich einen Grund zur Anklage gegen ihn. Er aber kannte ihre Absicht und sagte zu dem Mann mit der verkrüppelten Hand: Steh auf und stell dich in die Mitte! Der Mann stand auf und trat vor. Dann sagte Jesus zu ihnen: Ich frage euch: Was ist am Sabbat erlaubt: Gutes zu tun oder Böses, ein Leben zu retten oder es zugrunde gehen zu lassen? Und er sah sie alle der Reihe nach an und sagte dann zu dem Mann: Streck deine Hand aus! Er tat es, und seine Hand war wieder gesund. Da wurden sie von sinnloser Wut erfüllt und berieten, was sie gegen Jesus unternehmen könnten.“ (Lk 6, 6-11)

Dieser Mann konnte nicht, wie er es gern getan hätte,
mit seiner Hände Arbeit seinen Lebensunterhalt verdienen.
Er stand gesellschaftlich am Rand.
Aber Jesus holt ihn in die Mitte.

Gibt es etwas, das mir fehlt, um wirklich Mensch sein zu können?
Ich brauche das nicht vor Jesus zu verstecken.
Ich darf vielmehr Hilfe, Heilung oder Ausgleich erwarten.

Jesus sagt seinen Zeitgenossen: Eure Alternativen sind falsch.
Es darf nicht heißen: Gottesdienst oder Menschendienst.
Es kann nur heißen: Gutes tun oder Böses.
Denn nicht helfen, wenn ich könnte, ist dasselbe wie Böses tun.
Das war und ist der Sinn des Sabbats: Der Mensch muss in die Mitte.

Kann ich glauben, dass Gott der Menschen und mein Wohl will?

1. Impuls (08.01.07 bis 13.01.07) (26 KB)
Eingestellt von
Jürgen Eckert
eckert@erzbistum-bamberg.de
Eingestellt am: 10.01.2007 12:03
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