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2. Impuls

„Danach suchte der Herr zweiundsiebzig andere aus und sandte sie zu zweit voraus in alle Städte und Ortschaften, in die er selbst gehen wollte. Er sagte zu ihnen: Die Ernte ist groß, aber es gibt nur wenig Arbeiter. Bittet also den Herrn der Ernte, Arbeiter für seine Ernte auszusenden. Geht! Ich sende euch wie Schafe mitten unter die Wölfe. Nehmt keinen Geldbeutel mit, keine Vorratstasche und keine Schuhe! Grüßt niemand unterwegs!

Wenn ihr in ein Haus kommt, so sagt als erstes: Friede diesem Haus! Und wenn dort ein Mann des Friedens wohnt, wird der Friede, den ihr ihm wünscht, auf ihm ruhen; andernfalls wird er zu euch zurückkehren. Bleibt in diesem Haus, esst und trinkt, was man euch anbietet; denn wer arbeitet, hat ein Recht auf seinen Lohn. Zieht nicht von einem Haus in ein anderes! Wenn ihr in eine Stadt kommt und man euch aufnimmt, so esst, was man euch vorsetzt. Heilt die Kranken, die dort sind, und sagt den Leuten: Das Reich Gottes ist euch nahe.

Wenn ihr aber in eine Stadt kommt, in der man euch nicht aufnimmt, dann stellt euch auf die Straße und ruft: Selbst den Staub eurer Stadt, der an unseren Füßen klebt, lassen wir euch zurück; doch das sollt ihr wissen: Das Reich Gottes ist nahe.“ (Lk 10, 1-11)

Es ist nicht ganz leicht, unser Jünger(innen)-Dasein in diesem Abschnitt wiederzufinden:

  • Die Ernste ist groß und wir sind nie genug. Aber das liegt nicht in unserer Verantwortung. Wir sollen bitten und tun, was wir vermögen.
  • Schafe unter den Wölfen. Wir haben nichts, um aufzutrumpfen, und wir sollen nicht mit den Wölfen heulen.
  • Auch wenn wir nicht ganz auf Ausrüstung verzichten wollen – das Wesentliche sind wir selbst.
  • Unsere Botschaft macht heil, zuerst uns selbst und dann die Anderen.
  • Wir zwingen niemand, aber wir machen Entscheidungen deutlich.
  • Wenn wir abgelehnt werden, machen wir uns innerlich frei davon ...
2. Impuls (16. April 2007 - 21. April 2007) (26 KB)
Eingestellt von
Jürgen Eckert
eckert@erzbistum-bamberg.de
Eingestellt am: 16.04.2007 09:37
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