Wirtschaftlicher Aufschwung ermöglicht Erzbistum Bamberg eine positive Haushaltsprognose Haushalt 2008 mit 133,8 Millionen Euro veranschlagt Bamberg. (bbk) Die Erzdiözese Bamberg kann für das Jahr 2008 einen in Einnahmen und Ausgaben ausgeglichenen Haushaltsplan vorlegen, ohne dass auf Rücklagen zurückgegriffen werden muss. Laut den Prognosen ist am Ende des laufenden Jahres mit einem Plus zu rechnen, so dass Ende 2008 sogar eine Zuführung zu den Rücklagen in Höhe von 9,6 Millionen Euro eingeplant werden kann. Der neue Diözesansteuerausschuss des Erzbistums Bamberg hat den Haushaltsplan am vergangenen Samstag (19. Januar 2008) bei seiner konstituierenden Sitzung in Bamberg beschlossen. Der neue Haushalt der Erzdiözese umfasst eine Gesamtsumme von 133,8 Millionen Euro (2007: 121,4 Mio Euro). Damit liegt der Ansatz 2008 um rund 12,4 Mio Euro (ca. 10,2 %) über dem letztjährigen Ansatz. Im Jahr 2008 werden die kalkulierten Einnahmen die auf 124,2 Mio Euro geplanten Ausgaben ausgleichen und so die Zuführung zu den Rücklagen ermöglichen. Auf Grund der positiven Entwicklung bei den Kirchensteuereinnahmen können für 2008 die Budgets für diözesane Jugend- und Bildungshäuser um 5%, das Personalkostenbudget für Seelsorgebereiche um 7% sowie die Zahlungen an kirchensteuergekoppelte Zuschussempfänger (wie beispielsweise Einrichtungen der Caritas) um 7,3% erhöht werden. Außerdem werden Ausbildung und Einstellung bei den pastoralen Berufen im begrenzten Umfang wieder aufgenommen. Bei den Personalkostenhochrechnungen für das Jahr 2008 geht die Diözese von Tarifsteigerungen im Umfang von 3% aus. Finanzdirektor Prälat Herbert Hauf dankt den Katholiken, die mit der Zahlung der Kirchensteuer die finanzielle Grundlage für die Bewältigung der vielfältigen Aufgaben des Erzbistums Bamberg in Seelsorge, Caritas, und darüber hinaus legten. „Wir können uns diese Ausgaben nur leisten, wenn die Menschen bei uns bleiben, uns durch ihre Kirchensteuern sowie in Gebet und Tat unterstützen.“ Ausgaben Der größte Anteil bei den Ausgaben fällt auf die Seelsorge (pfarrliche und kategoriale Seelsorge) mit 62,7 Mio Euro (2007: 62,2 Mio Euro). Für Soziale Dienste wie Caritas-Verbände, Kindertagesstätten und Altenheime sind 16,6 Mio Euro (2007: 15,1 Mio Euro) vorgesehen, für Schule, Bildung und Wissenschaft werden 15 Mio Euro (2007: 14,2 Mio Euro) veranschlagt. Für gesamtkirchliche Aufgaben wie die Unterstützung von Hilfswerken und für die Mission stellt die Erzdiözese Mittel in Höhe von 8,8 Mio Euro (2007: 9,3 Mio Euro) bereit. Kirche ohne Menschen ist nicht vorstellbar. In der Seelsorge, in den sozialen Diensten, in Caritas, Bildung und allen anderen Bereichen bilden Mitarbeiter die Grundlage des Einsatzes. Die Personalausgaben machen auch im Jahr 2008 mit 77,5 Mio Euro (58 %) den Löwenanteil der Ausgabenseite aus. Dazu kommen Investitionen zur Erhaltung der Bausubstanz, Sachausgaben, Betriebsausgaben und Zuschüsse. Einnahmen Den größten Anteil der Einnahmen erbringen die Katholiken des Erzbistums durch die Kirchenlohn- und Kircheneinkommenssteuer in Höhe von mehr als 120, 6 Mio Euro (90 %) (2007: 107,7 Mio Euro). Darüber hinaus kommen noch Allgemeine Staatsleistungen und Einnahmen aus Zinsen und Pfründen dazu. 
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