Schulreferat der Erzdiözese BambergReligionspädagogisches Seminar
Im Religionspädagogischen Seminar (RPS) werden insbesondere Ausbildungs- und Fortbildungsfunktionen für die Primarstufe und Sekundarstufe I der Förder-, Grund- und Hauptschulen wahrgenommen. Im staatlichen Bereich sind die Mitarbeiter/-innen des RPS für die zweijährige Ausbildung von Lehramtsanwärtern/-innen im Bereich Katholische Religionslehre verantwortlich. Sie führen Seminar- und Ausbildungstage durch, sind bei Unterrichtsbesuchen regelmäßig beratend tätig und an den Prüfungen der LPO II beteiligt (Einzel- und Doppellehrproben/ mündliche Prüfungen, Hausarbeit). Kirchliche Mitarbeiter/-innen (Gemeindeassistenten/-innen/ Pastoralassistenten/-innen/ Religionslehrkräfte i.K.) werden in "kirchlichen Seminargruppen" von Mitarbeitern/-innen des RPS ausgebildet. Dazu werden entsprechende Veranstaltungen im Laufe zweier Jahre (Seminar- und Ausbildungstage) und Unterrichtsbesuche durchgeführt. An den schulpraktischen Prüfungen nehmen die vom RPS bzw. der Leitung der Hauptabteilung Schule und RU beauftragten Mitarbeitern/-innen teil. Eine Hausarbeit ist Bestandteil der 2. Dienstprüfung. Zukünftige RL i.K. schreiben diese zu einem Thema aus dem Bereich Schule und RU. Für die staatlichen und kirchlichen Lehrkräfte werden Fortbildungsveranstaltungen auf regionaler Ebene (Dekanat/ Schulamtsbezirk), in den Regierungsbezirken (Ober- und Mittelfranken) und auf diözesaner Ebene organisiert und durchgeführt. Dazu erscheint jeweils zu Beginn des Schuljahres ein Fortbildungsheft. In Anbindung an das RPS und unter dessen Fachaufsicht werden in zweijährigem Turnus bei den kirchlich angestellten Mitarbeitern/-innen im Sinne der kollegialen Beratung Unterrichtsbesuche durch Fachmitarbeiter/-innen der entsprechenden Schulamtsbezirke durchgeführt. Mit der für die Praktikumsbegleitung von Studierenden zuständigen Person werden Einführungs- und Auswertungstreffen für verschiedene im jeweiligen Studiengang vorgesehene und vom RPS organisierte und begleitete Mentorate durchgeführt. Eine Begleitung der Studierenden (FH/ FAK/ Fernkurs) findet in Form von Seminartagen und Unterrichtsbesuchen statt. Die Auswahl der Mentoren/-innen geschieht in Absprache mit dem RPS. Darüber hinaus liegen wichtige Arbeitsfelder des RPS in der Zusammenarbeit mit anderen Abteilungen des Erzbischöflichen Ordinariats, insbesondere mit der Hauptabteilung Pastorales Personal, mit dem Mentorat der Laientheologen/-innen und der Lehramtstudierenden mit katholischer Theologie, den im Bereich der Diözese bestehenden Hochschuleinrichtungen, insbesondere den Religionspädagogischen Fakultäten, der Fachhochschule Eichstätt/München, dem Fernstudiengang der Domschule Würzburg (Theologie im Fernkurs), den staatlichen Schulabteilungen bei den Regierungen, den für die Arbeitsfelder Zuständigen der Evangelischen Landeskirche in Bayern, den Gremien der bayerischen Diözesen (insbesondere KoBayRep) und dem Religionspädagogischen Zentrum (RPZ) München.
Leiter: Thomas van Vugt Schulamtsdirektor i. K.
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